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Nordwestmecklenburg Kulturprojekt in „Mannis Holsteneck“
Lokales Nordwestmecklenburg Kulturprojekt in „Mannis Holsteneck“
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20:14 08.08.2017
Renate U. Schürmeyer, Mohamed Ali Ismal und dessen Kinder Moataz (2), Dalal (6) und Adel (5) beim Gestalten einer Collage. Quelle: Foto: D. H.

Im und am ehemaligen Lokal „Mannis Holsteneck“ am Busbahnhof in Grevesmühlen wird fleißig gewerkelt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene gestalten gemeinsam einen Phantasiegarten. „Beim ersten Mal kamen gleich 18 bis 20 Leute“, erzählt Johannes Schürmeyer von der Flüchtlingshilfe bleib.mensch, der zusammen mit seiner Frau Renate in Kooperation mit der Stadt Grevesmühlen, dem Behindertenverband und der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Nikolai Grevesmühlen dieses offene Kreativ- und Kulturprojekt anbietet.

Zunächst wurden im Außenbereich Teile des ehemaligen Jägerzauns entfernt. Sie werden jetzt Stück für Stück durch einen neuen Zaun ersetzt. Das Material sponsert die Firma Benthack, die Gestaltung des Zauns liegt in den Händen der Teilnehmer.

„Es ist eine sehr gute Sache“, findet Mohamed Ali Ismail. Vor über einem Jahr kam der 37-jährige Syrer mit seiner Familie nach Deutschland und nimmt gerne Angebote wie diese wahr. Während er das erzählt, blickt er auch auf seine drei Kinder Moataz (2), Adel (5) und Dalal (6). Gemeinsam zeichnen sie auf einer Holzplatte eine Collage und haben sichtlich Freude daran.

Johannes Schürmeyer zeigt derweil auch auf eine Kugel und ein von ihm gebautes Schiff. Auf den Gegenständen können ebenfalls Collagen entstehen, wie er erzählt. Ideen haben er und seine Frau viele.

Vor allem wollen sie Anregungen geben, an welchen Objekten die Teilnehmer kreativ sein können. Dazu gehört zum Beispiel auch ein Wikinger-Schachspiel.

Um das Projekt „Grevesmühlener Stadtgarten – ein Phantasiegarten“ weiter mit Leben zu füllen, wünschen sich die Schürmeyers die Teilnahme von Flüchtlingen ebenso wie von Einheimischen. Vorerst läuft das Projekt noch bis zum 2. September. Bis dahin treffen sich die Teilnehmer immer mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr.

D. Hoffmann

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