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Nordwestmecklenburg Kurioses Kräftemessen in Plüschow
Lokales Nordwestmecklenburg Kurioses Kräftemessen in Plüschow
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21:15 14.09.2013
Die Erntekrone, die an der Spitze des Festumzuges transportiert wurde, fand ihren Platz im Gemeindehaus in Plüschow. Quelle: Foto: Dana Dolata

Bierkrügeschieben, Blasmusik und Festumzug: Beim dritten von der Agrarproduktivgenossenschaft Plüschow organisierten Erntefest der Gemeinde ging es zünftig zu. Den Auftakt bildete ein Festgottesdienst in der Kirche in Friedrichshagen. Von dort aus machten sich Groß und Klein mitsamt einigen dekorierten Traktoren auf in Richtung Plüschow. Begrüßt wurde der Tross von Bürgern, die sich an die Straße gestellt hatten. Es wurde gewunken, Kirschschnäpse und Bonbons flogen durch die Luft. Ziel des Zuges war das Schloss Plüschow mit dem benachbarten Gemeindehaus.

Auf einer Bühne traten Gruppen aus der Gemeinde auf. Von Blasmusik bis zu Einlagen der Kita „Bummi“ wurde einiges geboten.

Für die Kleinsten gab es ein Kinderprogramm. Zudem konnten sie auf eigens für sie angehäuften Strohballen herumtoben. Erwachsene bewiesen sich beim Bierkrügeschieben oder Traktorziehen.

Wer mochte, schoss mit Gewehren auf Zielscheiben.

Besucher des Erntefestes waren dazu aufgerufen, die geschmückten Höfe in der Umgebung zu bewerten. Viele Höfe in Plüschow und den umliegenden Dörfern waren mit Strohpuppen dekoriert. Eine hatte beispielsweise einen Strauß Sonnenblumen in der Hand, eine andere lag im Doppelbett mit der Aufschrift „Bauer sucht Frau“.

„Diese Bewertungen und die Tombola sind ganz neu beim ebenfalls noch recht jungen Erntefest“, sagte Sabine Mäckelburg (48), die in Naschendorf wohnt. Ihr gefalle dieses Fest. „Man trifft Menschen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat.“ Sie war außerdem der Ansicht, dass sich alle, von den Bauern bis hin zu den Kuchenbäckern, dieses Mal besonders viel Mühe gegeben hatten. Besucherin Kerstin Gerber (28) sagte: „Das Fest ist zwar noch in den Kinderschuhen, aber schon richtig toll“. Astrid Arndt (55) aus Plüschow fand es schade, dass die Maisbauern nicht mit von der Partie waren.

Sie mussten arbeiten, schließlich ist Maiszeit.

Dana Dolata

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