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Nordwestmecklenburg Landkreis im Dunkeln: 3100 Kunden ohne Strom
Lokales Nordwestmecklenburg Landkreis im Dunkeln: 3100 Kunden ohne Strom
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22:32 29.10.2013
Der Sturm hat auch den Holzbau im Garten einer LN-Mitarbeiterin entschärft. Das Dach lag beim Nachbarn im Garten. Quelle: Ulrike Oehlers
Grevesmühlen

Sturm „Christian“ sorgte am Montagabend dafür, dass viele Menschen in Nordwestmecklenburg im Dunkeln saßen. Für gut 3100 Kunden des Energieversorgers E.on edis war es zeitweise zappenduster. In Grenzhausen waren Einwohner wegen abgerissener Freileitungen von 17 bis 21 Uhr ohne Strom, Questiner von 16 bis 18 Uhr. Glück hatten die 960 Kunden zwischen Schönberg und Sabow: Sie waren nur zwei Minuten ohne elektrische Versorgung.

Gestern nun das große Aufräumen. Äste und Blätter säumten Wege und Straßen. Mit Harke und Laubsaugmaschine waren Bauhofsmitarbeiter Wolfgang Schreger und Wolfgang Ens damit beschäftigt, kleinere Schäden zu beseitigen. Am Pausenhof der Fritz-Reuter-Schule hatte der Sturm fast alle Blätter von den Bäumen gefegt und an den Zaun und den Gehweg vor der Schule zu einem riesigen Berg zusammengewirbelt. „Die Kinder sollten gefahrlos zur Schule gehen können“, erklärte Wolfgang Ens. Der Sturm deckte auch einige Dachziegel der Sporthalle an der Schule ab.

Nicht überall blieb es am Montagnachmittag bei kleineren Schäden. Dutzende umgeknickte Bäume und Verkehrsschilder sowie umherfliegende Dächer meldeten die Behörden. Auf 16 Einsätze kamen die Beamten der Polizeiinspektion Wismar im gesamten Bereich. „Allerdings blieb es zum größten Teil bei umgekippten Bäumen und Schildern. Lediglich in Groß Molzahn knickte ein Mast der Telekom um“, erklärte Juliane Thomas vom Sachbereich Einsatz.

Bis 23 Uhr waren auch die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Grevesmühlen in der Umgebung unterwegs. Die Männer schafften es um 21.30 Uhr im Upahler Gewerbegebiet gerade noch, das Dach einer ansässigen Firma zu sichern und vor dem Herabfallen zu schützen. „Vor das größte Problem stellte uns allerdings die abgerissene Freileitung in Questin. Hier musste der Energieversorger erst den Strom abschalten, bevor wir arbeiten konnten“, erklärte Feuerwehrmann Heinz Nobis auf Anfrage.

Maik Freitag

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