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Nordwestmecklenburg Landkreis reagiert auf steigende Geburtenzahlen
Lokales Nordwestmecklenburg Landkreis reagiert auf steigende Geburtenzahlen
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20:48 23.01.2017

Die Geburtenzahlen steigen und damit auch der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder. Um darauf vorbereitet zu sein, hat der Kreistag der sogenannte Fortschreibung der Jugendhilfeplanung in Nordwestmecklenburg für den Zeitraum 2017 bis 2020 zugestimmt. Diese beauftragt die Verwaltung damit, die Bestände an Betreuungsplätzen zu prüfen und den Bedarf zu ermitteln. Oberstes Ziel sei es, junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und dazu beizutragen, dass Benachteiligungen vermieden oder abgebaut werden.

Die Zahl der Kita-Plätze im Kreis wird derzeit überprüft. Quelle: Foto: Dpa

Bereits 2013 bis 2015 wurde eine solche Erhebung durchgeführt.

Während 2013 noch 1344 Krippenplätze in Anspruch genommen wurden, waren es 2016 fast 200 mehr. „Der Anspruch an Betreuung ab dem ersten Lebensjahr richtet sich an den Landkreis“, erklärt Landrätin Kerstin Weiss (SPD). „Es muss reagiert werden, wo Bedarf ist.“ Besonders im westlichen Bereich des Landkreises sei die Nachfrage hoch. „Mit dieser Planung haben wir eine Grundlage, auf diesen sich ständig bewegenden Prozess zu reagieren“, erklärt die Landrätin.

Der Landkreis wird für die Planung in 15 Sozialräume eingeteilt. Für die Erhebung werden alle Partner, wie beispielsweise Elterninitiative, Vereine, Gemeinden und natürlich die Träger befragt. „Das Kitas haben sich daran rege beteiligt“, sagt Beate Dellin, Leiterin des Fachdienstes Jugend. „Das ist wichtig für uns, um einen Überblick über die Eltern-Bedarfe zu bekommen.“ Denn die Eltern melden sich in der Regel bei der Wunschkita, nicht beim Landkreis.

Steigenden Bedarf gibt es auch in der Hansestadt Wismar, vier neue Einrichtungen schaffen mehr Plätze. Zudem sei der Landkreis derzeit im Gespräch mit der Stadt, eine 24-Stunden-Betreuung anzubieten.

„Bisher ist angedacht, in der Kita am Friedenshof bis zu zwölf solcher Plätze anzubieten“, verrät Beate Dellin. „Ob diese wirklich gebraucht werden, wird sich dann in der Realität zeigen.“ Abzuwarten sei noch, inwieweit sich die Entwicklung in der Werft auf den Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder in der Hansestadt auswirkt. Vanessa Kopp

LN

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