Grevesmühlen/Wismar. Die Vertreter der Landkreises fordern seit Monaten mehr Geld, um die durch die Kreisgebietsreform entstandenen Mehrkosten zu decken. Im Fall von Nordwestmecklenburg hat die Verwaltung einen Mehrbedarf von 2,5 Millionen Euro ermittelt - pro Jahr.

Im Hinblick auf die drei Jahre (2012 bis 2014) dauernde Umstellung seien dies insgesamt 7,5 Millionen, die Nordwestmecklenburg benötige, so Hesse. Hinzu kommen die Kosten für den Vermögensausgleich mit der Hansestadt Wismar für die vom Kreis übernommenen Schule und anderen Liegenschaften.

Derzeit geht die Verwaltung in diesem Punkt von rund zehn Millionen Euro aus, so dass der flächenmäßig kleinste der neuen Landkreise insgesamt 17,5 Millionen Euro braucht. 

Michael Prochnow