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Nordwestmecklenburg Lehrlinge machen Schülern Berufsorientierung leichter
Lokales Nordwestmecklenburg Lehrlinge machen Schülern Berufsorientierung leichter
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00:00 12.10.2012
Julia Urbschat, Anna Freese und Erna Ziert im Gespräch mit Christopher Kappel(v. l.). Quelle: Cornelia Roxin
Nordwestmecklenburg

Im Foyer des Hauptgebäudes präsentierten sich fünf Ausbildungsbetriebe aus dem Ort mit ihren Ständen.Zu denen, die dort Rat suchten, gehörten auch die 13-jährigen Nadja Woitzik und Fabienne Boddin aus der Klassenstufe 8. Auch wenn Nadja bedauerte, keinen Fotografen treffen zu können, das, was beide von Mareen Rolle (22) aus der Familienpraxis Matzke erfuhren, ließ sie schon mal aufhorchen. Auch in Richtung medizinischer Fachangestellter wollten sie sich jetzt orientieren. Als gute und spannende Sache bewerteten die Schülerinnen die Veranstaltung.Unter dem Motto „Lehrlinge für Schüler“ betreuten in erster Linie Auszubildende die Stände. Aus eigenem Erleben heraus beantworteten sie die Fragen der Mädchen und Jungen. „Die Jugendlichen untereinander kommen viel besser in Kontakt“, erklärte Oliver Böhm. Der 44-jährige Lehrer, der den Tag der Berufsorientierung mit der Schulleitung organisiert hatte, vermutete, dass Hinweise und Erklärungen vielleicht sogar ernster genommen würden, als kämen sie von Eltern oder den Pädagogen. Zudem sei diese Art von Unterricht, wie gestern praktiziert, mal etwas anderes.Am Stand der Schönberger Mebak Metallbau GmbH trafen die fast 90 jungen Leute aus den oberen Klassenstufen, an die sich das Beratungsangebot richtete, dann mit Kevin Törber sogar einen ehemaligen Schüler ihrer Schule. Der 17-Jährige lernt jetzt Metallbauer. Gemeinsam mit dem ebenfalls Auszubildenden Christian Steffen (18) war er genauso gefragter Gesprächspartner wie ihr Lehrmeister Jens Wischnewski (33). Sogar der Geschäftsführer Ronny Freitag war gekommen. Der 35-Jährige sah das Ganze auch als „1a-Werbeveranstaltung“, denn fürs aktuelle Ausbildungsjahr waren nicht genügend geeignete Bewerber gefunden worden. Sinn und Zweck solcher Veranstaltungen sei für ihn zudem, dass die Schüler auch in die Lage versetzt werden, für sich entscheiden zu können, was sie nicht wollen.Notwendiger Schulabschluss, die wichtigsten Fächer, welche körperlichen, geistigen und auch gesundheitlichen Voraussetzungen für die präsentierten Ausbildungsberufe notwendig sind, das wollten auch Julia Urbschat (15), Anna Freese (14) und Erna Ziert (13) am Stand der Firma Lau wissen. Christopher Kappel (23), der als Mechatroniker nun noch Fahrzeuglackierer lernt, antwortete und wusste: „Oft kursieren immer noch falsche Vorstellungen über die Berufe.“Neben dem Tag der Berufsorientierung bietet die Regionale Schule mit Grundschule Schönberg in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Schwerin auch 14-tägige Berufspraktika zum Ausprobieren an. Außerdem wird die heute in der Hansestadt Wismar beginnende Berufsbörse besucht und werden die Schüler im Wahlpflichtunterricht „Soziales Lernen“ fürs Bewerben fit gemacht. Gestern Abend hatten außerdem die Eltern Gelegenheit, Vertreter der Betriebe zu treffen.

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