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Nordwestmecklenburg Leinen los auf dem Ploggensee
Lokales Nordwestmecklenburg Leinen los auf dem Ploggensee
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20:24 29.06.2013
Maren Kirsch und Mathias Peters traten als „Kanalratten“ für den Zweckverband Grevesmühlen an.

Ideale Bedingungen sehen zwar anders aus, aber der Nieselregen konnte den Besuchern und Teilnehmern den Spaß an Grevesmühlens erster Badewannenregatta auf dem Ploggensee nicht nehmen. Der Freibadverein hatte zusammen mit dem Kreihnsdörper Carnevalverein, dem Jugendzentrum und dem K 2-Team eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, die sich wirklich sehen lassen konnte.

„Es ist einfach just for fun“, rief Schauspieler Dustin Semmelrogge, der das Team des Piraten-Open Air lautstark anfeuerte. Acht Männer saßen in dem Boot, mit dem die Schauspieltruppe an der Regatta teilnahm. Das Gefährt war zwar riesig, aber auch entsprechend langsam unterwegs. Im ersten Durchgang schieden die Piraten aus, so dass sie in der Runde der Verlierer, der „Kaperfahrt“, mitfuhren. Und hier lagen die Piraten goldrichtig und gewannen das Schneckenrennen.

Auf den ersten Platz der Finalrunde paddelte sich das Team „Remondis“ aus Lübeck, Grevesmühlens Bauamt mit Amtsleiter Lars Prahler und Holger Jahnke in ihrer schwimmenden Badewanne landete auf dem zweiten Platz. Allerdings müssen sie sich für die Neuauflage um ein neues Fahrzeug bemühen — ihres sank im Finale. Platz drei ging an die „Wild Monkeys“ des KCV. Die Karnevalstruppe verfügte über die meiste Erfahrung, denn sie waren in den vergangenen Jahren bei Wettkämpfen in Banzkow und Schwerin am Start. Dort wurde übrigens auch die Idee geboren, die Veranstaltung nach Grevesmühlen zu holen. „Das finde ich grandios“, sagte Maik Reschke (43) aus Neu Degtow. „Auf dem Areal des Freibades etwas auf die Beine zu stellen, ist eine gute Idee. Ich hoffe auf eine Fortsetzung.“

„Wenn es eine geben sollte, so sind wir wieder mit am Start“, sagte Mathias Peters vom Team „Kanalratten“ des Zweckverbandes. Er lenkte sein Boot zusammen mit Kollegin Maren Kirsch über die Strecke von etwa 200 Metern über den Ploggensee. „Etwa 40 Stunden Arbeit stecken im Boot“, verriet Eckhard Bomball, Peters‘ Chef beim Zweckverband. Der Lohn für ihre Mühe: ein Sympathiepreis, für den es auch einen Pokal gab. Ebenso wie für die beste Show („Cambääär & Freunde“ aus Neukloster) und das herausragendste Boot („Supereber“ aus Börzow).

Dana Dolata

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