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20:24 17.10.2015
Eugen Skljurenko testet die Taststation der Wellenwand. Bei der gestrigen Eröffnung wurden die neuen Spielgeräte von den Kindern mit großen Augen erkundet und ausprobiert. Quelle: Vanessa Kopp
Wismar

Ziehen, drehen, drücken, klopfen — Belastungsprobe für die neuen „Touch me“-Spielgeräte in der Kita „Wellenreiter“. Gestern wurden die beiden Spiel- und Tastwände in der Einrichtung auf dem Hochschulcampus für die Kinder freigegeben — und von den Kleinen sofort mit großen Augen gestürmt. Nicht ohne die ersten Verluste.

„Wir sind total stolz, dass unsere Ideen nun tatsächlich umgesetzt sind“, sagt Studentin Anja Rosenberg. In ihrer Hand hält sie ein Zugseil, mit der ein Specht zum Klopfen gebracht werden konnte. In ihrer Euphorie haben die Kinder dieses nach wenigen Minuten abgerissen. „Das ist jetzt natürlich der absolute Stresstest“, sagt die Studentin lachend. „Aber das können wir schnell wieder reparieren.

Es ist schön zu sehen, dass die Kinder so viel Freude an den Spielgeräten haben.“

Fünf Studenten der Fakultät Gestaltung der Hochschule haben die beiden thematischen Wände entwickelt, anfangs waren sie noch zu siebt. „Unser Aufgabe war es, die Haptik in den Vordergrund zu stellen. Der Rest stand uns frei“, erklärt Anja Rosenberg. „Ziemlich schnell haben wir uns auf die Themen Wasser und Wald festgelegt.“ Die einzelnen Objekte sind direkt auf der Wand angebracht. Die Kinder sollen wahrnehmen und begreifen durch aktives Erkunden. Dafür wurden unterschiedliche Materialien und Leuchtelemente ausgewählt. Neben dem haptischen sollen auch die akustischen und optischen Sinne angesprochen werden.

Die Idee für die Spielgeräte wurde im Frühjahr entwickelt. Zwei Wochen dauerte die finale Aufbauphase in der Kita. Stets hinter verschlossenem Vorhang, um die Überraschung für die Kinder bis zur letzten Minute zu halten. Rund 4000 Euro kostete die Umsetzung des Projektes, die vom Träger der Kita, dem Verein „Kinderwelt Wismar“, übernommen werden.

„Für uns Studenten war das eine besondere Herausforderung. Nicht oft haben wir die Möglichkeit, unsere Entwürfe so umzusetzen“, erklärt Anja Rosenberg. „Wir sind der Kita für das entgegengebrachte Vertrauen sehr dankbar.“ Viel Arbeitszeit stecke in dem Projekt. Anke Bitter, Leiterin der Kita, Geschäftsführerin Ute Schmidt und Rektor Prof. Dr. Bodo Wiegand-Hoffmeister honorierten das mit lobenden Worten bei der offiziellen Übergabe. Lob gab es auch von den Kindern. Zwar nicht durch Worte, aber mit Klappern, Rascheln und Lachen.

Unsere Aufgabe war es, die Haptik in den Vordergrund zu stellen. Der Rest stand uns frei.“Studentin
Anja Rosenberg

Vanessa Kopp

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