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Nordwestmecklenburg Liverpool: Anfield-Stadion in Nordwestmecklenburger Hand
Lokales Nordwestmecklenburg Liverpool: Anfield-Stadion in Nordwestmecklenburger Hand
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23:53 24.01.2017
Die Roggendorfer Henning Giere (links) und Luiz Illgen durften mit ihren Vätern reisen und den FC Liverpool erleben. Hier stehen sie vor der Statue der Liverpooler Klub-Legende Bill Shankly. Quelle: Maik Freitag

Ein Traum wurde für 27 Nordwestmecklenburger wahr: Sie durften im Liverpooler Anfield-Stadion ihrem Idol und Fußballtrainer Jürgen Klopp bei der Arbeit zusehen. Das Spiel, das sie live verfolgten, war eine Heimbegegnung des FC Liverpool gegen den bis dato Tabellenletzten Swansea City. Die von Jürgen Klopp betreuten Liverpooler verloren zwar mit 2:3. Dennoch hatten die Gadebuscher, Roggendorfer, Grevesmühlener, Wismarer, Stockelsdorfer und Kritzmower Fans jede Menge Spaß. Ob beim gemeinsamen Gesang „We’ll never walk alone“ oder beim Besuch der Heimatstadt der legendären Beatles – die Tage bis zum Abflug am Sonntag vergingen zu schnell.

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Fußballfans erleben Heimspiel der Klopp-Elf gegen Swansea City.

Millionen-Spiel

382 Millionen Euro Umsatz hat der FC Liverpool 2015 erwirtschaftet. Davon entfielen allein 207 Millionen Euro auf die Spielergehälter. Die Liverpooler leisten sich damit eines der teuersten Teams im Millionen-Geschäft Premier League. Der aktuelle Kader hat einen Marktwert von rund 377 Millionen Euro.

Swansea City ist Tabellen-17. und kämpft gegen den Abstieg.

„Es war fantastisch. Als wir dann noch Roberto Firmino getroffen haben und ein Foto machen konnten, war der Besuch seinen Preis erst recht wert“, sagte der Gadebuscher Dietmar Oschetzki, der selbst als Trainer des Kreisoberligisten Rehnaer SV fungiert. Auch für den Wismarer Ulrich Boldt ging ein Traum in Erfüllung: „Ich hatte 20 Jahre eine Dauerkarte bei Hansa Rostock. Aber Liverpool ist natürlich eine ganz andere Hausnummer“, erklärte der Wismarer.

Auch wenn der Fußball natürlich im Mittelpunkt der Reise stand, gab es in der Arbeiterstadt auch viele andere Dinge zu erleben, und da ließ sich die Reisegruppe nicht lange bitten. Ob Hafen, Beatlesmuseum oder Zentrum, jeder ging zu dem Platz, den er bei seinem ersten Besuch in der Hafenstadt sehen wollte. „Ich war noch nie in Liverpool. Aber es hat sich gelohnt“, sagte der Roggendorfer Frank Schlosser. Er war wie neun andere Fußballbegeisterte bereits im vergangenen Jahr nach London gereist und hatte sich dort das Spiel des FC Chelsea gegen den FC Everton sowie ein Spiel des Drittligisten Millwall angeschaut. „Ich bin gespannt, was wir im kommenden Jahr machen werden“, blickte Schlosser voraus.

Darüber berieten die Männer dann am Sonntag auf dem Rückflug nach Berlin – und waren begeistert von der Idee, einmal „El Clasico“, den Fußballvergleich zwischen Real Madrid und FC Barcelona, live zu erleben.

 Maik Freitag

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