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Nordwestmecklenburg Lüdersdorf erneuert Feuerwehr
Lokales Nordwestmecklenburg Lüdersdorf erneuert Feuerwehr
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20:29 13.07.2016

Die Lüdersdorfer Gemeindevertretung hat am Dienstagabend beschlossen, bis zu 40000 Euro für den Kauf von zwei gebrauchten Mannschaftstransportwagen für die freiwilligen Feuerwehren Palingen und Neuleben/Boitin-Resdorf bereitzustellen. Der Finanzausschussvorsitzende Volker Thiel (CDU-Fraktion) nannte die Vorbedingung für den Kauf: „Es muss auf jeden Fall gesicherte Unterstellmöglichkeiten geben.“

Der Hintergrund: Die Gemeindevertretung beschloss bereits am 24. Mai, bis zu 200000 Euro für neue Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Löschwassertanks bereitzustellen, die die veralteten Löschfahrzeuge in Palingen und Boitin-Resdorf ersetzen werden. Nachteil der neuen Wagen: Nur sechs Feuerwehrleute können mitfahren. In den alten Fahrzeugen ist Platz für neun. Gemeindewehrführer Michael Schinke zieht den Schluss: „Um in Zukunft genügend Einsatzkräfte an den Einsatzort zu bringen, sind die Mannschaftstransportwagen zwingend notwendig.“ Trotzdem ist der Kauf eines Tragkraftspritzenfahrzeugs und eines Mannschaftstransportwagens nach Auskunft des Gemeindewehrführers günstiger als ein Löschfahrzeug mit neun Plätzen. Das koste 250000 Euro. „Da liegen wir weit drunter“, sagt Michael Schinke. Bürgermeister Erhard Huzel (CDU) wertete die Entscheidung am Dienstagabend: „Das ist ein klares Zeichen dafür, wie ernst die Gemeinde Lüdersdorf den Brandschutz nimmt.“

Die Kommunalpolitiker billigten am Dienstagabend auch das Projekt zum Bau eines Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Lüdersdorf in Wahrsow. Es soll laut einer Schätzung inklusive aller Nebenkosten rund 960000 Euro kosten. Petra Zacharias (SPD-Fraktion) fragte, ob klar sei, welche Förderung zu erwarten sei. „Das kann noch nicht gesagt werden“, antwortete Erhard Huzel. Bei einer geringen Förderung müsse der Bau überdacht werden. Bernhard Strutz (Wählergemeinschaft „Bürger für Lüdersdorf“) hinterfragte die Höhe der Planungskosten, erklärte aber auch: „Wir wollen dem Bau nicht im Wege stehen.“ Das betont auch Petra Zacharias, die das Projekt und dessen Kosten hinterfragte. „Es geht mir nicht darum, die Planung zu behindern, sondern darum, eine realistische Lösung zu finden“, erklärte sie. Am Ende billigte die Gemeindevertretung ohne Gegenstimme das vom Palinger Planer Volker Uebe erarbeitete und erläuterte Projekt samt kompletter Kostenschätzung.

Jürgen Lenz

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