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Nordwestmecklenburg Lüdersdorfer Brandschützer siegreich
Lokales Nordwestmecklenburg Lüdersdorfer Brandschützer siegreich
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21:15 14.09.2013
Mitglieder der Feuerwehr Herrnburg im Schlauchboot. Quelle: Foto: Oldörp

Riesenjubel bei der Feuerwehr aus Lüdersdorf. Beim 7. Gemeindefeuerwehrtag in Boitin-Resdorf gewannen sie gestern den Wettbewerb gegen die anderen Ortswehren aus der Gemeinde. Platz zwei ging an Palingen vor Schattin, Neuleben/Boitin-Resdorf und der Feuerwehr aus Herrnburg. Bei den Jugendwehren schlugen sich die Jungen und Mädchen aus Schattin am besten, gefolgt von Palingen/Lüdersdorf und Herrnburg.

Fünf Station rund um das Thema Brandschutz mussten die Gruppen absolvieren. Bei der ersten ging es um feuerwehrtechnisches Wissen. Deutlich anstrengender wurde es bei der zweiten Übung, dem Schlauchbootfahren. Die Aufgabe: eine verletzte Person vor einer Boje retten. Und das alles in einer Minute.

Amüsant war die dritte Station. Die ehrenamtlichen Helfer mussten Begriffe aus dem Brandschutz erklären — pantomimisch — was für jede Menge Lacher sorgte. Bei der vierten Station — dem Ertasten von Gegenständen — waren Sensibilität und Fingerspitzengefühl gefragt. Wahrlich nicht so einfach, musste Lüdersdorfs Wehrführer Thomas Ewald-Nifkiffka zugeben, „wenn alles dunkel ist und man in die Kiste greifen muss.“

Bei der letzten Übung waren gutes Allgemeinwissen und das nötige Quäntchen Glück gefragt. Die Aufgaben: Schätzen einer Entfernung sowie der Anzahl von Holzplättchen in einem Gefäß, ein Holzstück in 20-Zentimeter-Stücke sägen und 1,5 Liter Wasser mit einer Kelle aus einem Zehn-Liter-Eimer abfüllen. Die Herangehensweise war recht pragmatisch. Eine Kelle ist etwa eine Tasse Glühwein, waren sich die Schattiner Feuerwehrleute sicher. Macht für 1,5 Liter also zwischen sieben und acht Kellen. Das Ergebnis nach dem Schöpfen: 1,3 Liter — 200 Millimeter weniger als gefordert.

Auffällige Lücken oder Schwierigkeiten gab es kaum. Sehr zur Freude von Lüdersdorfs Wehrführer Thomas Ewald-Nifkiffka. Der Gemeindefeuerwehrtag bedeutete für die Brandschützer nämlich nicht nur großen Spaß. „Es wurden Sachen abgefragt, die die Männer und Frauen im Feuerwehralltag wissen sollten. Und für die Jugendlichen ist es eine gute Vorbereitung auf den aktiven Dienst.“

Steffen Oldörp

LN

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