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Nordwestmecklenburg Mehr Platz für Kinder und Feuerwehr
Lokales Nordwestmecklenburg Mehr Platz für Kinder und Feuerwehr
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20:12 17.01.2017

Mehr Platz für Kinder und Feuerwehren will die Gemeinde Lüdersdorf in diesem Jahr schaffen. Für den Neubau eines Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Lüdersdorf in Wahrsow erwartet Bürgermeister Erhard Huzel (CDU) einen Förderbescheid. Er sagt, der Landkreis Nordwestmecklenburg habe einen Zuschuss in Aussicht gestellt, einen förmlichen Bescheid gebe es aber noch nicht.

Wie berichtet, ist das alte Feuerwehrgerätehaus in Wahrsow zu klein und innen so feucht, dass Einsatzbekleidung Schaden nehmen würde. Um sie bis zum Neubau trocken unterzubringen, hat die Gemeinde unweit des alten Gerätehauses einen Container aufgestellt. Das neue Gerätehaus soll einige hundert Meter vom Altbau entfernt vor einer Sporthalle gebaut werden. Es wird eine eigene Zufahrt bekommen.

Zwei weitere Projekte plant die Gemeinde Lüdersdorf für die Freiwillige Feuerwehr Neuleben/Boitin-Resdorf: Sanierung des Feuerwehrgerätehauses und Planung des Baus einer Fahrzeughalle in dessen Nähe.

Erhard Huzel ergänzt: „Eine große Maßnahme ist auch die Drehleiter für die Freiwillige Feuerwehr Herrnburg.“ Der Kauf eines Drehleiterfahrzeugs für die Ortswehr ist bereits beschlossene Sache –

aber nur für den Fall, dass die Gemeinde die erhofften Zuschüsse erhält. Der Bürgermeister sagt, es werde sich darum bemüht, dass der Bescheid in den nächsten Monaten komme. Generell gelte für dieses Jahr: „Hinter etlichen Maßnahmen steht der Kampf um Fördermittel.“ Derzeit hätten sich die politischen Vertreter der Gemeinde auch um die wichtige Aufgabe zu kümmern, einen Haushalt für 2017 aufzustellen, der genehmigungsfähig ist. Nur unter dieser Voraussetzung könnten neue Vorhaben in Angriff genommen werden.

Mindestens gleich hohe Priorität wie Projekte für den Feuerwehren hat aus Sicht des Lüdersdorfer Bürgermeisters „die Verbesserung der Hortsituation in Herrnburg“.

Der Bedarf an Hortplätzen ist groß. Bisher werden die meisten Kinder in alten, teils reparaturbedürftigen Containern hinter der Grundschule betreut. Erhard Huzel sagt, derzeit werde geprüft, ob ein Anbau an die Schule errichtet werden soll oder ein separates Gebäude. Huzel erläutert: „Eine Antwort auf eine Bauvoranfrage für einen Anbau an den Schulkörper muss abgewartet werden, bevor weitere Schritte erfolgen können.“

Zufrieden zeigt sich der Lüdersdorfer Bürgermeister mit dem begonnenen Bau einer Kindertagesstätte in Herrnburg. Investor ist dort das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg in Zusammenarbeit mit der Ulrich-Gabler-Stiftung, die das Baugrundstück von der Gemeinde erworben hat. Erhard Huzel sagt, die Betriebserlaubnis werde für den Sommer 2018 erwartet. Das Diakoniewerk schafft 24 Krippen- und 45 Kindergartenplätze.

Abgeschlossen werden soll in diesem Jahr der Straßenbau im neuen Wohngebiet, das im Rahmen der Entwicklungsmaßnahme „Herrnburg Nord“ auf dem ehemaligen Flohmarktgelände entstanden ist. Fortgesetzt wird nach Auskunft des Bürgermeisters das Pflanzen von Mehlbeerbäumen in der Herrnburger Straße „Krüzkamp“.

Als besondere Veranstaltung 2017 erwartet der Bürgermeister ein Fest anlässlich „Zehn Jahre Sanierung und Erweiterung der Schule in Wahrsow.“ Huzel sagt, er hoffe, dass die Gemeinschaft in der Gemeinde Lüdersdorf weiter gepflegt werde. Sehr aktiv seien die freiwilligen Feuerwehren, Vereine und der Fanfarenzug Lüdersdorf. Der Bürgermeister bezeichnet ihn als „musikalischen Botschafter der Gemeinde.“

Jürgen Lenz

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Also, Berührungen können ja sehr angenehm sein. Es kommt halt drauf an, von wem, wo, wie, wann und warum, wenn Sie wissen, was ich meine.

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