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Nordwestmecklenburg Mehr Platz für Kinder und Häuser
Lokales Nordwestmecklenburg Mehr Platz für Kinder und Häuser
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21:22 18.01.2016
Die wichtigste Investition ist der Kitabau.“Jörg Ploen (SPD), Bürgermeister in Dassow

Was haben die Einwohner der Stadt Dassow und ihrer Ortsteile in diesem Jahr von ihrer Kommune zu erwarten? „Die wichtigste Investition ist der Kitabau“, antwortet Bürgermeister Jörg Ploen (SPD). Er erklärt: „Wir hoffen, dass wir Fördermittel bekommen und endlich anfangen können.“ Wenn bald Zuschüsse aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums fließen, könnte der Bau in diesem Jahr beginnen und die Kita 2017 eröffnet werden — was auch der Verein „Jugendhilfszentrum Käthe Kollwitz Rehna“ als Träger des künftigen Kindergartens hofft. Die Kita zwischen Jugendklub und Festwiese wird Platz für fünf Gruppen mit je 15 Mädchen und Jungen bieten. Kosten soll der Kindergarten nach ersten Berechnungen rund zwei Millionen Euro.

Hintergrund des Baus ist der seit Jahren immer wieder auftretende Mangel an Betreuungsplätzen in Dassow. „Ich hoffe, dass wir nach der Eröffnung aus den befristeten Lösungen rauskommen“, sagt der Bürgermeister. Derzeit nutzt der Verein „Jugendhilfezentrum Käthe Kollwitz Rehna“ zur Betreuung von Hortkindern auch Räume in der Grundschule. Dadurch wird im Hortgebäude Platz frei, der für Schützlinge im Kindergartenalter genutzt werden kann — was wiederum möglich macht, Mädchen und Jungen im Krippenalter in freigezogenen Kindergartenräumen zu betreuen. Damit wäre am Ende der Mangel an Krippenplätzen beseitigt.

Die neuen Betreuungsplätze werden auch jungen Familien zugute kommen, die ihren Traum vom Eigenheim im Dassower Wohngebiet „Schillerstraße“ wahr machen. Über den Verkauf der Baugrundstücke sagt Ploen: „Es läuft super.“ Im ersten Teilabschnitt sind zwar keine Grundstücke mehr zu haben, doch die Stadtbau GmbH hat einen zweiten Abschnitt mit 14 zusätzlichen Parzellen erschlossen. Sie sind bisher nicht bebaut und größtenteils noch zu haben.

Neun weitere Baugrundstücke für Wohnhäuser sollen am Stadtrand westlich der Hermann-Litzendorf-Straße mit Blick auf das Naturschutzgebiet „Stepenitz- und Maurineniederung“ entstehen. Ploen sagt:

„Ich gehe davon aus, dass es dort 2016 zur Umsetzung kommt.“

Ebenfalls für dieses Jahr rechnet Ploen mit einer Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Ernst-Thälmann-Straße. Relativ sicher scheine, dass die Friedensstraße in Harkensee 2016 ausgebaut werde.

„Wir erwarten in diesem Jahr einen Förderbescheid“, erläutert der Bürgermeister. Viele Vorhaben in Dassow und den Ortsteilen würden davon abhängen, ob und wann die Stadt die erhofften Zuschüsse bekommt.

Über einen Haushalt für 2016 verfügt Dassow noch nicht. Solange er nicht beschlossen und in Kraft getreten ist, darf die Stadt keine neuen Investitionen tätigen und keine neuen Verträge abschließen.

Jürgen Lenz

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