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Nordwestmecklenburg Mehr als 600 Gäste sehen Gummistiefel-EM
Lokales Nordwestmecklenburg Mehr als 600 Gäste sehen Gummistiefel-EM
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19:13 13.06.2016

Mehr als 600 Gäste verfolgten am Sonnabend in Lockwisch die Gummistiefel-Europameisterschaft. Schon zum fünften Mal hatte die Gemeinde zum Fußballturnier mit Gummistiefeln auf Sand eingeladen. „Es war super. Das Wetter hat gepasst. Die Stimmung war toll. Besser geht es nicht“, sagte Bürgermeister Reiner Behrens über die Veranstaltung.

Voller Einsatz auf staubigem Untergrund: Die Frauenmannschaft „Rudi-Volks-Sturm“ im Spiel gegen die „Freekicker“.

Sieben Teams traten in witzigen Verkleidungen und Gummistiefeln gegeneinander an. Auf dem Sand eine ziemlich staubige Angelegenheit. Für Werner Jaschkowiak vom Team „Lüdersdorfer Blutgrätscher“ sind solche Spaßveranstaltungen ganz wichtig. „Vor allem wegen des Zusammenhalts in den Dörfern. So kommen die Menschen mal wieder zusammen und feiern. So, wie es sein soll.“

Jan Dattke und viele seiner sieben Mitspieler vom Team „Die letzten Luden“ waren vor zwei Jahren bei der Gummistiefel-WM in Lockwisch noch Zuschauer. „Das hat uns so gut gefallen, dass wir gesagt haben: Da machen wir das nächste Mal mit.“ Dreimal haben „Die letzten Luden“ am Strand von Barendorf trainiert. „Denn zehn Minuten im Sand zu spielen, ist ja nicht so einfach. Schon gar nicht in Gummistiefeln“, sagte Jan Dattke. Der 40-Jährige und seine Mitspieler, die alle mit einer Perücke spielten, sorgten auch zwischen den Partien für beste Stimmung. Auch Stadionsprecher Rudi Volk moderierte die Spiele mit viel Witz. „Ohne ihn wäre das hier nur halb so gut“, so Reiner Behrens.

Neue Gummistiefel-Europameister sind übrigens die „Lüdersdorfer Blutgrätscher“, auch wenn für alle vor allem der Spaß zählte. Grund zur Freude bei der Gummistiefel-EM hatten auch Elias Wischnewski (9) und Marie Dattke (8). Sie wurden als beste Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Steffen Oldörp

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