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Nordwestmecklenburg Metropolregion Hamburg fördert Landkreis mit 152000 Euro
Lokales Nordwestmecklenburg Metropolregion Hamburg fördert Landkreis mit 152000 Euro
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20:29 14.07.2016
Christian Frenzel, Chef der Staatskanzlei, übergibt an Landrätin Kerstin Weiss den Bewilligungsbescheid in Höhe von 152000 Euro. Quelle: hw

Die Metropolregion Hamburg fördert die norddeutschen „Kulturlandschaftsrouten“. Mit diesem Projekt wollen die 19 Landkreise und kreisfreien Städte in diesem Zusammenschluss zusätzliche Gäste gewinnen. Nordwestmecklenburg ist Teil der Metropolregion.

Natur und Landschaft in der Metropolregion sind durch zahlreiche Kulturlandschaften geprägt, die reich an historischen Zeugnissen, Landschaftserlebnissen und touristischen Attraktionen sind. Diese verschiedenen Ausflugsziele, kulturellen Angebote und Landschaften in Westmecklenburg, Holstein und dem nördlichen Niedersachsen mittels einer Route oder Tour zu verknüpfen, ist Ziel des Projektes „Kulturlandschaftsrouten“.

Stellvertretend für die zahlreichen Kooperationspartner aus Kommunen und Wirtschaft erhält der Landkreis Nordwestmecklenburg 152000 Euro. Christian Frenzel, Vorsitzender des Regionsrates und Chef der Staatskanzlei in Schwerin, übergab einen Bewilligungsbescheid an Landrätin Kerstin Weiss (SPD). Das gesamte Finanzvolumen für das Projekt umfasst laut Frenzel 190000 Euro.

„Es geht darum, durch neue Themen und den Einsatz digitaler Medien neue Zielgruppen anzusprechen und zusätzliche Gäste zu gewinnen“, erklärte Frenzel. Außerdem sollen nicht nur nachhaltige Freizeit- und Tourismusstrukturen entwickelt, sondern auch regionale Produkte vermarktet werden. Kleine Höfe, Hofcafes, Manufakturen sowie das Kunsthandwerk mit ihren Produkten werden in die Routen und Themen einbezogen. „Damit unterstützen wir auch kleine und mittelständische Betriebe in der Region, was für Wertschöpfung sorgt und die einheimische Wirtschaft insgesamt stärkt“, hob Frenzel hervor.

Im Vordergrund des neuen Leitprojekts der Metropolregion Hamburg stehe die Angebotsgestaltung und Weiterentwicklung innerhalb der Kulturlandschaften, sagte Landrätin Kerstin Weiss. „Wir wollen die Naherholungs- und Tourismusorte bekannter machen. Dafür werden Angebote und Routen entwickelt, die wir über verschiedene Medien vorstellen.“ Flyer und QR-Codes an den verschiedenen Standorten sollen dafür genutzt werden, auch spannend erzählte Geschichten über Hördateien im Internet. „Die Besucher werden die Möglichkeit erhalten, traditionelles Handwerk und Nahrungsmittelproduktion zu besichtigen, regionale Produkte zu verkosten sowie zu erwerben“, kündigte Kerstin Weiss an. Gedacht sei an 15 bis 20 Standorte.

Laut Yvonne Brodda von der Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg soll das Projekt „Kulturlandschaftsrouten“ spätestens in drei Jahren abgeschlossen sein. In der Metropolregion haben sich 19 Landkreise und kreisfreie Städte zusammengeschlossen, um sowohl im Tourismus als auch in der Wirtschaft neue Wege zu gehen. Träger sind die Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie die Landkreise und kreisfreien Städte Cuxhaven, Dithmarschen, Harburg, Heidekreis, Herzogtum Lauenburg, Ludwigslust, Lübeck, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Neumünster, Nordwestmecklenburg, Ostholstein, Pinneberg, Rotenburg, Segeberg, Stade, Steinburg, Stormarn und Uelzen.

hw

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