Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Nordwestmecklenburg Ministerium: Schafe bei Picher möglicherweise vom Wolf gerissen
Lokales Nordwestmecklenburg Ministerium: Schafe bei Picher möglicherweise vom Wolf gerissen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:22 15.12.2015
 Ein Gutachter schließt einen Wolf als Angreifer nicht aus, wie das Agrarministerium am Dienstag in Schwerin mitteilte. Quelle: dpa
Anzeige
Picher

 Ein Gutachter schließt einen Wolf als Angreifer nicht aus, wie das Agrarministerium am Dienstag in Schwerin mitteilte. Auf einer Koppel bei Picher waren sieben Schafe getötet und zwei verletzt worden. Der Sturm hatte einen Wildschutzzaun so beschädigt, dass die Koppel für Wölfe oder Hunde zugänglich war. 

Das Agrarministerium wies Tierhalter im Wolfsgebiet darauf hin, ihre Vorkehrungen zum Herdenschutz zu überprüfen. Empfohlen werden mindestens 90 Zentimeter hohe Elektrozäune oder 120 Zentimeter hohe Maschendrahtzäune. Das Land unterstütze Tierhalter beim Kauf von Elektrozäunen, Herdenschutzhunden und dem Einbau eines Schutzes vor Untergraben der Zäune.  

In Mecklenburg-Vorpommern leben zwei Wolfsrudel - eins im Westen in der Lübtheener Heide, eins im Osten in der Ueckermünder Heide. Allein in der Lübtheener Heide wurden in diesem Jahr sechs Welpen geboren, im Vorjahr waren es fünf. Die vorjährigen Nachkommen sind Wolfsbeobachtern zufolge wahrscheinlich bereits weitergewandert. Bundesweit wird der Bestand an Wölfen auf rund 300 geschätzt.  

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige