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Nordwestmecklenburg Nachbarschaftsstreit in Gadebusch: Polizei stellt Waffennarr
Lokales Nordwestmecklenburg Nachbarschaftsstreit in Gadebusch: Polizei stellt Waffennarr
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14:05 08.01.2013

Die Beamten fuhren vor Ort und stellten die Personalien des Mannes fest. Strafrechtliche Sachverhalte wurden zunächst nicht erkannt und Strafanträge durch die Hinweisgeberin nicht gestellt. Zur Durchführung einer Belehrung des 62-Jährigen gewährte der Mann den Polizisten freiwillig Zutritt zur eigenen Wohnung.

In der Wohnung trauten die Beamten dann ihren Augen nicht. Hier lagen mehrere Schusswaffen mit der dazugehörigen Munition ungesichert herum. Der Mann konnte die Waffen in einer Waffenbesitzkarte nachweisen. Es wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen der unsachgemäßen Aufbewahrung der Waffen gefertigt.

Das war aber noch nicht alles.

Eine Kurzwaffe (Vorderlader/Revolver) war nicht in die Waffenbesitzkarte eingetragen. Auch in diesem Fall fertigten die Beamten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen die Anzeigepflicht.

Weiterhin fanden die Polizisten in der Wohnung auch noch verbotene Gegenstände. So wurden ein Messer mit Schlagringgriff und ein Bajonette festgestellt. In diesem Fall wurde eine Strafanzeige gefertigt. Bei den Maßnahmen stellten die Beamten bei dem Mann Alkoholgeruch fest. Der durchgeführte Test ergab einen Wert von 1,56 Promille.

Die Polizei beschlagnahmte die verbotenen Gegenstände zum Zwecke einer Einziehung. Die anderen Waffen (eine Repetierbüchse, ein Karabiner, eine Bockdoppellaufbüchse, eine Pistole Walter P99 und ein Kleinkaliberrevolver) wurden im Rahmen der Gefahrenabwehr sichergestellt. Die Polizei setzte die Jagd- und Waffenbehörde des Landkreises mit der Bitte um Prüfung auf Zuverlässigkeit und persönliche Eignung in Kenntnis.

LN

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