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Nordwestmecklenburg Neu: Smartboard und mobiler Abzug
Lokales Nordwestmecklenburg Neu: Smartboard und mobiler Abzug
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18:22 19.11.2016

. Was Philipp Ficht da unter dem mobilen Abzug treibt, duftet sicher nicht nach Veilchen. Sein Versuch im neuen Chemiekabinett des Gymnasiums Am Sonnenkamp in Neukloster heißt „Die Hölle der Gummibärchen“ – und ist ziemlich feurig.

Mit Geld des Landkreises Nordwestmecklenburg ist durch das neue Chemiekabinett ein hochmoderner Raum für den Fachunterricht entstanden. Noch dazu in einen Raum für 30 Schüler. „Wir konnten vorher nie alle gleichzeitig unterrichten, weil der Raum zu klein war“, erklärte Schulleiterin Astrid Paschen. Er war für maximal 24 Schüler zulässig. Das hieß, bei 30 Schülern musste in zweimal 15 geteilt werden, was wiederum bedeutete, dass die Lehrer mehr Unterricht machen mussten. „Bei jeder Planung haben wir uns gefragt: Wo können wir Stunden abknapsen, um die zusätzlichen Lehrerstunden zusammenzubekommen“, erinnerte die Schulleiterin. Das ist dank des neuen Chemiekabinetts nicht mehr nötig. Durch Umbaumaßnahmen hat der Raum jetzt die nötige Größe.

240000 Euro hat sich der Landkreis als Träger des Gymnasiums die Unterrichtsverbesserung kosten lassen. 150000 Euro kosteten allein die baulichen Veränderungen und die Fachraumausstattung schlug mit 85000 Euro zu Buche. Zudem investierte der Landkreis 5100 Euro in eine elektronische Tafel. Von diesem Smartboard ist Chemielehrerin Uta Ehrke besonders begeistert, auch wenn es gestern bei der Premiere leicht hakte. „Es ist großartig“, betonte sie, „ich kann durch verschiedene Videos den Schülern Dinge anschaulich machen, die ich sonst nur theoretisch erklären könnte.“ Zum Beispiel wie Quecksilber gewonnen wird. Das ist trotz des neuen Abzugs viel zu giftig, um es im Schulunterricht praktisch vorzuführen. Durch ein Touchscreen vermag die elektronische Tafel aber noch mehr. So bedarf es nur weniger Handbewegungen auf der Oberfläche, um aus einer Handschrift eine Druckschrift zu machen. Etwas, das Uta Ehrke besonders fasziniert.

„Dann kann wirklich jeder Schüler meine Schrift lesen“, sagte sie und lachte. Sylvia Kartheuser

LN

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