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Nordwestmecklenburg Neue Anzeigetafel für den FC Schönberg
Lokales Nordwestmecklenburg Neue Anzeigetafel für den FC Schönberg
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21:14 25.07.2016
Die neue digitale Anzeigetafel im Palmberg-Stadion zeigt neben dem Spielstand auch die Logos der Teams und Auswechslungen an.

Reinhard Zillmer ist begeistert. Der Stadionsprecher des FC Schönberg 95 bedient seit Freitag eine neue digitale Anzeigetafel im Palmberg-Stadion. Gesponsert hat die Anzeigetafel die OSTSEE-ZEITUNG, die neuer Medienpartner des Fußball-Regionalligisten ist.

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Seit Freitag bedient Stadionsprecher Reinhard Zillmer das digitale Exemplar.

Das ist kein Vergleich zur alten Tafel. Wir haben jetzt ganz viele Möglichkeiten etwas anzuzeigen.“Reinhard Zillmer,

Stadionsprecher

„Das ist kein Vergleich zur alten Tafel. Wir haben jetzt ganz viele Möglichkeiten etwas anzuzeigen“, sagt Zillmer. Auf der neuen Anzeigetafel werden nicht nur Spielstand, Minuten und Mannschaftslogo angezeigt: Auch über Ein- und Auswechslungen werden die Zuschauer jetzt informiert. „Es muss nur programmiert werden“, so Zillmer.

Bei der Premiere am Freitag lief noch nicht alles optimal. „Es ist noch nicht ganz so einfach. Das eine oder andere Tor wurde ein wenig spät angezeigt. Aber das wird schon noch, es war ja auch das erste Mal. Die Abläufe müssen erst verinnerlicht werden“, sagt Zillmer. Rund 18 Jahre lang hing die alte Anzeigetafel im Schönberger Stadion. In der vergangenen Saison hatte sie ihren Geist aufgegeben. „Es wurde also höchste Zeit für eine neue“, betont der Stadionsprecher, der seine Funktion seit Gründung des Vereins 1995 ausübt. Vier, maximal fünf Heimspiele seines FC Schönberg 95 habe er seitdem nur verpasst. An seine erste Moderation vor 21 Jahren erinnert sich Zillmer noch gut: „Das war aus einem Auto heraus. Mit zwei Lautsprechern.“ Erst als die neue Tribüne gebaut wurde, hatte Zillmer eine eigene Sprecherkabine.

Sein schönstes und persönlich „dramatischstes Spiel“ erlebte der Schönberger im Jahr 2001. Auf dem Rasen standen sich Schönberg und der VfB Stuttgart in der ersten Runde des DFB-Pokals gegenüber. Der Underdog aus der Oberliga führte mit 2:0. Und das bei Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius. In der Sprecherkabine war es noch wärmer. „40, fast 50 Grad“, erinnert sich Zillmer. „Hinzu kam, dass ich schlecht vorbereitet war. Ich hatte wenig gegessen, wenig getrunken.“ Das aufregende Spiel, die Emotionen und dann auch noch die hohen Temperaturen – zu viel für das Herz des Schönbergers. Er erlitt eine Herzattacke. Das Spiel, dass die Grün-Weißen noch mit 2:4 verloren haben, hat Zillmer noch zu Ende moderiert. Anschließend kam er mit dem Rettungswagen und Blaulicht ins Krankenhaus nach Lübeck.

Steffen Oldörp

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