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Neuer Ort: Warm Up Baltic Hell steigt jetzt am Grünen Weg

Grevesmühlen Neuer Ort: Warm Up Baltic Hell steigt jetzt am Grünen Weg

Das abgespeckte Metal-Festival findet auf dem Handwerkerhof in Grevesmühlen statt / Zehn Bands treten Freitag und Sonnabend auf.

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Bereits abgezäunt: Auf dem Gelände des Handwerkerhofs im Grünen Weg soll am Freitag und Sonnabend abgerockt werden.

Quelle: Kilian Huschke

Grevesmühlen. Aufatmen bei den Rock- und Metalfans: Das Warm Up Baltic Hell kann an diesem Wochenende in Grevesmühlen stattfinden. Die Organisatoren haben eine Ausweichfläche gefunden, auf der das Event über die Bühne gehen wird. Die Anmeldung bei der örtlichen Ordnungsbehörde sei erfolgt, bestätigt Stadtsprecherin Regina Hacker. Die Gitarren werden nicht wie zuerst angedacht auf dem „iht“-Gelände in der Jahnstraße erklingen, sondern auf dem Handwerkerhof im Grünen Weg. „Es ist alles fix. Die Rahmenbedingungen sind geklärt“, sagt Veranstalter Ronald Riehl. Demnach dürfen die Musiker und Festivalbesucher am Freitag bis Mitternacht, am Folgetag bis 1 Uhr nachts abrocken.

 

LN-Bild

Der Veranstalter muss sich an die Immissions- richtwerte halten.“Regina Hacker, Stadtsprecherin

LN-Bild

Es ist alles fix. Die Rahmen- bedingungen für das Event sind geklärt.“Ronald Riehl, Veranstalter

Die Stadt wird vor und während des Festivals Pegelmessungen durchführen – die erste erfolgt am Freitag. „Dann wissen wir auch, wie laut wir sein dürfen“, sagt Riehl. Hintergrund dieser Messungen sind die Immissionsrichtwerte nach der Freizeitlärm-Richtlinie MV. Demnach betragen diese zur Nachtzeit bei seltenen Störereignissen 55 Dezibel, die an den nächsten Wohnhäusern im Mittel nicht überschritten werden dürfen. Einzelne Geräuschspitzen dürfen zur Nachtzeit nicht mehr als 20 Dezibel darüber liegen. Die Suche nach einem Ausweichgelände war nötig geworden, weil die Stadt die vom Veranstalter zuerst angemeldete Fläche in der Jahnstraße als nicht geeignet angesehen hatte (die LN berichteten). Hier hätten die Organisatoren aufgrund der nahen Wohnbebauung um 22 Uhr den Stecker ziehen müssen.

Nun steigen die zwei Festivaltage im Gewerbegebiet. Wie Regina Hacker mitteilte, hatte der Veranstalter eine qualifizierte Lärmprognose für die Veranstaltungsstätte angekündigt. Die vorgelegte Darstellung habe jedoch nicht ausgereicht, die Einhaltung der Immissionsrichtwerte an den nächsten Wohnhäusern sicher zu belegen. „Die Stadt sieht deshalb Pegelmessungen beim Soundcheck vor der Veranstaltung als unumgänglich an, die sie selbst durchführen oder in Auftrag geben wird. Nur wenn diese die Einhaltung der Immissionsrichtwerte belegen, kann die Veranstaltung im angegebenen zeitlichen Rahmen stattfinden“, betont die Stadtsprecherin. Auch während der Veranstaltung sind weitere Kontrollmessungen vorgesehen.

Dass das Festival in unmittelbarer Nähe zum Thing-Haus stattfinden wird, ist für die Stadt kein Grund für größere Bedenken als bei jeder anderen Veranstaltung. „Wir werden uns wie immer bestmöglich vorbereiten“, sagt Hacker.

„Am Freitag- und Samstagabend werden insgesamt zehn Bands auf dem Handwerkerhof auftreten. Mit dabei sind regionale Formationen wie „Cadilläc Blood“ und „Pride’n’Rock“ aus Wismar, die Gruppe „Der Dunkle Kloth“ aus dem Ostseebad Boltenhagen, die Parchimer Band „Trail of Blood“, „Jesters“ aus Rostock oder „Breathing Punx“ aus Timmendorfer Strand. Es gibt aber mit „Wicked Plan“ aus der Schweiz und „Seven Thorns“ aus Dänemark auch internationale Gäste. Dazu wird noch eine bisher nicht genannte Band auf der Bühne zu sehen und hören sein. „Wir rechnen mit 250 bis 300 Besuchern“, meint Ronald Riehl. Gestern wurde auf dem Konzertgelände mit den Aufbauarbeiten begonnen.

Zehn Bands an zwei Tagen

300 Besucher erwarten die Veranstalter des Warm Up Baltic Hell an diesem Wochenende in Grevesmühlen.

10 Bands werden an den zwei Festivaltagen im Grünen Weg auf der Bühne stehen.

Auftreten werden: „Cadilläc Blood“ (Wismar), „Pride’n’Rock“ (Wismar), „Der Dunkle Kloth“ (Ostseebad Boltenhagen), „Trail of Blood“ (Parchim), „Jesters“ (Rostock), „Breathing Punx“

(Timmendorfer Strand), „Acronis“ (Lübeck), „Wicked Plan“ (Schweiz) und „Seven Thorns“ (Dänemark).

 Daniel Heidmann

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