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Nordwestmecklenburg Palingen hat eine neue Zufahrt
Lokales Nordwestmecklenburg Palingen hat eine neue Zufahrt
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22:21 11.11.2013
Der Lüdersdorfer Bürgermeister Erhard Huzel (CDU, r.) und sein Stellvertreter Rainer Volkmar (CDU) durchschneiden ein Band, das die neue Zufahrtsstraße von Palingen überspannt. Über die symbolische Freigabe freut sich Jörg Bantow (l.) mit weiteren Einwohnern des Ortes. Quelle: Fotos: Jürgen Lenz

Diesen Moment haben die Einwohner von Palingen jahrelang herbeigesehnt: Eine neue Zufahrtsstraße für ihr Dorf ist fertig. Die alte war marode. Gestern gaben Vertreter der Gemeinde Lüdersdorf die neue frei. 128 000 Euro hat sie gekostet. „Wir sind zufrieden mit der neuen Straße. Sie ist gut geworden“, sagt Dietrich Hahn. Er wohnt seit 1962 in Palingen. Der 71-Jährige berichtet: „Auf der alten Straße sind die Leute ja nur noch auf einer Seite gefahren. Auf der anderen ging es gar nicht. Da hat man sich das Auto kaputtgefahren.“

Der stellvertretende Bürgermeister Rainer Volkmar (CDU) erinnert sich daran, dass die Straße ursprünglich nur ein Landweg war. Als Palingen eine Zufahrtstraße aus Beton bekam, war das ein großer Fortschritt. „Anfang der Siebzigerjahre war das“, sagt Dietrich Hahn. Ende der 1980er Jahre war die Betonstraße allerdings schon ziemlich marode. Seitdem erwiesen sich die Palinger immer wieder als sehr entgegenkommend. Um nicht auf der total kaputten Straßenhälfte durchgeschüttelt zu werden, wechselten viele Autofahrer auf die Gegenspur — was besonders in einer Kurve zu diversen Beinahezusammenstößen führte. Jörg Bantow, seit 1993 in Palingen, sagt: „Es war schlimm.“ Wie findet er die neue Zufahrt? „Die Straße ist wunderbar geworden.“ Sie gefällt auch Olaf Weidner. „Die Löcher sind weg. Jetzt kann man normal durchfahren“, sagt der 71-Jährige.

Nach Auskunft des Lüdersdorfer Bürgermeisters Erhard Huzel (CDU) hat die 370 Meter lange und 4,50 Meter breite Zufahrtsstraße 128 000 Euro gekostet. 61 000 Euro finanzierte die Gemeinde aus Zuschüssen. „Wir sind froh, dass der Fördermittelgeber eine Breite von 4,50 Meter genehmigt hat“, sagt Erhard Huzel. Im ländlichen Wegebau waren jahrelang nur 3,50 Meter üblich.

Dringend sind nach Ansicht des Bürgermeisters auch Ausbesserungsarbeiten in der Hauptstraße in Palingen. Erhard Huzel sagt: „Das wird, hoffe ich, vor Weihnachten passieren.

Jürgen Lenz

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