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Nordwestmecklenburg Platz vor dem Bahnhof wird neu gestaltet
Lokales Nordwestmecklenburg Platz vor dem Bahnhof wird neu gestaltet
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20:22 22.01.2016

Der Bahnhof soll das Empfangstor einer Stadt sein, wie Wolfgang Bürger vom gleichnamigen Architekturbüro aus Schwerin sagt. Davon aber ist Grevesmühlen noch weit entfernt. Zwar läuft der Umbau des Bahnhofsgebäudes auf Hochtouren, auf den Flächen davor und daneben tut sich allerdings nichts. Stattdessen herrschen zu Spitzenzeiten chaotische Zustände, denn Verkehrsstrukturen fehlen hier. Die Parksituation ist alles andere als zufriedenstellend.

Eine Änderung der Gesamtsituation und vor allem eine Aufwertung des Bahnhofvorplatzes sind nach Meinung von Bürger unbedingt notwendig. Gegenüber den Mitgliedern des Bauausschusses stellte er die von seinem Architekturbüro und dem Planungsbüro Möller aus Grevesmühlen erstellte Planung vor. Diese sieht unter anderem vor, das historische Pflaster und das Rondell mit Säule und Uhr zu erhalten. In diesem Bereich könnten sechs Taxi-Plätze sowie ein Haltepunkt für den Anrufbus entstehen. Außerdem wäre ein kurzzeitiges Halten der anderen Kfz zum Ein- und Aussteigen denkbar.

Neu geordnet wird nach dieser Planung auch die momentane Parksituation. Insgesamt 14 Stellflächen könnten links und rechts vom Kreisverkehr in Richtung Bahnhof entstehen. Der Wertstoffcontainer in diesem Bereich würde verschwinden. Da es in der Gebhardstraße ohnehin einen solchen Container gibt, ist er nach Aussage von Bauamtsleiter Lars Prahler an dieser Stelle nicht notwendig.

25 Dauerstellplätze können sich die Planer zwischen Bahnhof und Versorgungszentrum vorstellen. Für die Mitarbeiter des Bahnhofsgebäudes sind zwei Stellplätze an der Jugendwerkstatt sowie weitere sechs Stellplätze linksseitig des Bahnhofgebäudes in Richtung Schrankenanlage angedacht. Hier sollen auch drei Behindertenparkplätze geschaffen werden.

Die jetzt vorhandenen Wege im Park bleiben bestehen, erhalten teilweise aber einen anderen Untergrund. Und auf der Grünfläche könnte das Kunstwerk der „lukullische Traum“ einen neuen Platz finden.

Dirk Hoffmann

LN

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