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Nordwestmecklenburg Positive Saisonbilanz in Boltenhagen
Lokales Nordwestmecklenburg Positive Saisonbilanz in Boltenhagen
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00:00 26.10.2012
Nordwestmecklenburg

Es war eine gute Urlaubssaison für das Ostseebad Boltenhagen. Zu diesem Fazit kam am Mittwoch Boltenhagens Kurdirektorin Claudia Hörl während der Sitzung des Kurbetriebsausschusses. Beispielsweise durch Kurbeiträge nahm die Gemeinde bis zum 24. Oktober insgesamt 1,587 Millionen Euro ein. Gegenüber dem verregneten Vorjahr 2011 wuchsen die Einnahmen um 4,09 Prozent, das sind rund 62 000 Euro. Gründe für den leichten Anstieg seien zum einen das etwas bessere Sommerwetter, zum anderen aber auch die Bereitschaft der Urlauber, auch bei schlechterem Wetter an die Ostsee zu reisen, so die Kurdirektorin. „Die Leute kommen auch, wenn das Wetter nicht ganz so prickelnd ist“, sagte Claudia Hörl. Das sehe sie auch an den Parkeinnahmen – an den entsprechenden Tagen. 201 900 Euro hat die Kurverwaltung so eingenommen. Während der regnerischen Tage hatten die Gäste Gelegenheit, ein Boltenhagen jenseits aller Klischees kennenzulernen. Lange Strandspaziergänge, Sauna und heiße Saftschorle statt Schwimmen und Eisbecher.

Viel Energie hat die Kurverwaltung in die Werbung investiert. Claudia Hörl erklärte, dass in diesem Jahr nicht nur in den Printmedien, sondern außerdem in den unterschiedlichsten Medien Anzeigen geschaltet worden seien, verstärkt auf Online-Portalen. „Das Onlinemarketing wird in Zukunft einen höheren Stellenwert einnehmen.“ Vor allem die Seite www.boltenhagen.de müsse heutzutage so gestaltet sein, dass „man sich jederzeit und von überall dort einwählen kann“, so die Kurdirektorin.

Online gab es eine Umfrage zur Gästezufriedenheit. 404 Personen wurden befragt, von denen 132 ihren Urlaub im Internet gebucht hatten. Zum Vergleich: 117 haben direkt beim Gastgeber gebucht, 73 über eine Zimmervermittlung und zehn über das Reisebüro. Die Familienangebote beurteilten 122 Gäste mit „gut“, 45 mit „befriedigend“. 63 Urlauber fanden sie sehr gut. „Das ist für mich ein wenig erschreckend“, urteilte Claudia Hörl. „Wir werben mit einem familienfreundlichen Ort und haben gerade in diesem Punkt nicht besonders gut abgeschnitten.“

Auch die Programme im Kurpark kamen bei den Urlaubern nur mäßig an. 167 der 404 Personen fanden sie „gut“, 72 Leute gaben an, dass sie sie nur mit „befriedigend“ bewerten würden. Darum soll im nächsten Jahr mehr Wert auf Qualität und weniger auf Quantität gelegt werden. Konzerte im Kurpark soll es nicht mehr jeden, sondern vielleicht nur noch jeden zweiten Tag geben. „Dafür kaufen wir hochklassigere Künstler ein“, erklärte die Kurdirektorin.

Außerdem könne sie sich vorstellen, dass wieder ein Kino in Boltenhagen öffnet. Konkrete Planungen gibt es bereits zum neuen Projekt Filmvorführungen im Kur- und Festsaal.

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