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Projekte 2016: Grevesmühlen setzt auf Zusammenarbeit mit örtlichen Firmen

Grevesmühlen Projekte 2016: Grevesmühlen setzt auf Zusammenarbeit mit örtlichen Firmen

Welche Bauvorhaben sind in der Stadt Grevesmühlen und im Amtsbereich geplant? Wie können sich einheimische Unternehmen einbringen und davon profitieren? Antworten auf diese Fragen gaben jetzt Bauamtsleiter Lars Prahler sowie weitere Mitarbeiter der Verwaltung beim Handwerkertreffen im Foyer der Sport- und Mehrzweckhalle in Grevesmühlen.

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150 Wohneinheiten könnten in West I entstehen. Zunächst aber muss die Stadt das 13 Hektar große Areal erwerben.

Quelle: Dirk Hoffmann (4), Archiv (1)

Grevesmühlen. Als eine extrem wichtige Fläche für die Stadt bezeichnete Prahler das Gebiet im Börzower Weg, wo derzeit noch Getreidehandel betrieben wird. 150 Wohneinheiten könnten in West I einmal entstehen.

Das Problem: Es handelt sich um eine Fläche von 13 Hektar, die die Stadt von der Nordkorn Agrarhandel GmbH erwerben muss. Der Kauf befinde sich derzeit in Vorbereitung, wie der Bauamtsleiter weiter ausführte.

Ebenfalls in Vorbereitung befindet sich der B-Plan 39. Geplant sind auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerks circa 70 Einfamilienhäuser. Allerdings stehe man hier, so Prahler, noch am Anfang des öffentlichen Verfahrens.

Für den Bereich „Mühlenblick“ gibt es dagegen bereits einen fertigen Bebauungsplan (Nr. 34.1). Hier muss nach Darstellung von Prahler nur noch ein Satzungsbeschluss erfolgen. Eine Erschließung und Umsetzung ist noch für 2016 geplant. Während dort 24 Einfamilienhäuser vorgesehen sind, könnten in Neu Degtow West etwa zehn Einfamilienhäuser entstehen. Dazu wurde ein Aufstellungsbeschluss gefasst.

Der B-Plan 41 befindet sich in der Vorbereitung.

Werner Küsel (61) von den Grevesmühlener Stadtwerken verfolgte mit Interesse die Ausführungen des Bauamtsleiters. Für die Stadtwerke sei es wichtig, Kenntnis von diesen Plänen zuhaben. Denn die Anschlüsse für Strom und Wasser müssten rechtzeitig geplant werden.

Nicht nur was die Wohnbebauung angeht, befinden sich in Grevesmühlen einige Vorhaben in der Planung, wie Küsel und die Vertreter von Handwerksbetrieben erfuhren. Malerarbeiten mit Kosten in Höhe von 7000 Euro sowie Arbeiten an Fenstern mit einem Volumen von 30 000 Euro sollen zum Beispiel in den Sommerferien in der Fritz-Reuter-Grundschule erfolgen. Der Einbau von Brandschutztüren in der Regionalen Schule am Wasserturm ist mit 25 000 Euro veranschlagt. Außerdem sollen für etwa 40 000 Euro die Außenjalousien erneuert werden.

Auch die Arbeiten an Fassade und Fenstern der Häuser 1 und 2 der Grundschule „Am Ploggensee“ sind für dieses Jahr geplant. Ob sie realisiert werden, hängt davon ab, ob der Fördermittelantrag genehmigt wird. Die Kosten belaufen sich auf 515 000 Euro.

Auch die Arbeiten an der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit einem Kostenvolumen von 1,4 Millionen Euro können erst nach Eingang des Fördermittelbescheides beginnen. Frühestens im vierten Quartal 2016, wahrscheinlich aber erst 2017 ist dort, nach Aussage von Bauamtsmitarbeiter Holger Janke, ein Baubeginn möglich. Ebenfalls abhängig vom Fördermittelbescheid ist der Beginn der Umgestaltung des Spielplatzes an der Bürgerwiese. Für neue Spielgeräte sowie Vorhaben im Garten- und Landschaftsbau sind 290000 Euro veranschlagt.

Etwa 120 000 Euro wird die Errichtung eines Wohnmobilparkplatzes am Ploggensee kosten. Mit dem Bauvorhaben kann eventuell im dritten Quartal begonnen werden. Geplant sind nach Aussage von Janke zunächst 15 bis 19 Stellplätze.

Zum Abschluss des Handwerkertreffens ging Prahler noch auf einige Modalitäten ein. Beim Vergaberecht hat sich nichts geändert. Nach wie vor ist eine freie Vergabe bei Maßnahmen bis zu

100 000 Euro Netto möglich. Wie in den Vorjahren praktiziert, sollen einheimische Firmen schriftlich informiert werden. Wenn möglich, greift die Stadtverwaltung auf Betriebe vor Ort zurück. Aber auch die Stadt muss sich bei der Vergabe von Aufträgen an bestimmte Spielregeln halten und nach wie vor immer mindestens drei Angebote einholen.

Allgemeine Informationen zu Bauvorhaben sind immer hilfreich, wie Jan Huschke meint, der in Grevesmühlen eine Garten- und Landschaftsbaufirma betreibt. Ähnlich sieht es auch der Börzower Fliesenlegermeister René Tieck. Leider waren sie fast die einzigen, die zum Handwerkertreffen kamen. Die Resonanz hielt sich in Grenzen, nicht mehr als eine Handvoll Unternehmen schickte Vertreter.

Baumaßnahmen in den Umlandgemeinden

Bauvorhaben sind auch in den Umlandgemeinden geplant. Zu den größeren Projekten gehört unter anderem der Neubau einer Halle für Kommunaltechnik der Gemeinde Stepenitztal mit einem Bauvolumen von 180 000 Euro. Es gibt Pläne, mit dem Bau hinter dem Dorfgemeinschaftshaus in Mallentin im IV. Quartal 2016 zu beginnen. Im gleichen Zeitraum soll auch mit den Arbeiten an einem Sanitärtrakt an dem Gebäude der Feuerwehr in Gostorf, Kostenpunkt circa 50 000 Euro, begonnen werden. Etwas früher, schon im II. Quartal, ist in der Gemeinde Roggenstorf der Baustart für eine Garagenhalle geplant, die etwa 140 000 Euro kosten wird. Dringend notwendig sind Malerarbeiten am Luise-Reuter-Haus in Roggenstorf. Sie sind ebenfalls noch in der ersten Hälfte des Jahres vorgesehen und werden 10 000 Euro kosten.

Erneuerungen der Straßenbeleuchtung stehen in Kirch Mummendorf und Papenhusen an — Kostenpunkt circa 80 000 Euro — außerdem in Weitendorf und Jamel, Kosten: 92000 Euro. Noch unklar ist dagegen, ob zum Beispiel der Dorfplatz in Rüting mit einem Spielplatz, wie geplant ab dem III. Quartal, neu gestaltet werden kann. Das hängt davon ab, wann der Fördermittelbescheid für die Maßnahme eintrifft, die circa 30 000 Euro kosten soll. Dagegen kann in Harmshagen eine Buswartehalle mit Aufstellfläche für 21 000 Euro gebaut werden. Der Förderbescheid liegt bereits vor.

 dh

Dirk Hoffmann

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