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Nordwestmecklenburg Rainer Oppor bleibt an der Spitze der Feuerwehr
Lokales Nordwestmecklenburg Rainer Oppor bleibt an der Spitze der Feuerwehr
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08:47 08.03.2016

Seit inzwischen 18 Jahren ist Rainer Oppor Gemeindewehrführer. Erst war der 56-Jährige an der Spitze der Feuerwehr in Elmenhorst und seit der Fusion der Gemeinde mit Kalkhorst im Jahr 2004 ist er Chef der Gemeindefeuerwehr mit zwei Ortswehren in Kalkhorst und Elmenhorst. Am Sonnabend wurde Oppor mit einer großen Mehrheit erneut für sechs Jahre zum Gemeindewehrführer gewählt.

„Seit 2004 arbeite ich mit Rainer Oppor gut zusammen. Ich freue mich, dass er nochmal sechs Jahre der Gemeindefeuerwehr vorsteht“, sagte Bürgermeister Dietrich Neick. „Das wird aber meine letzte Amtszeit“, entgegnete Rainer Oppor am Sonnabend nach seiner Wahl bei der Jahreshauptversammlung der Brandschützer in Warnkenhagen. Dietrich Neick lobte dort die Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Helfer. „Ich habe selbst beim Einsatz am Kolonnenweg hier in Warnkenhagen miterlebt, wie gearbeitet wird. Die dort abgeladenen Chemikalien bis Mitternacht zu bewachen, war sicher nicht ohne“, sagte Neick. Die Gemeinde stehe weiterhin dazu, sich zwei Ortsfeuerwehren zu leisten und regelmäßig zu investieren. So wird noch in diesem Jahr ein neues Fahrzeug als Ersatz für das Tragkraftspritzenfahrzeug Baujahr 1980 angeschafft. Es soll von der Staffel in Brook und der Jugendfeuerwehr genutzt werden.

In 2015 hatte die Gemeindefeuerwehr Kalkhorst insgesamt 29 Einsätze, darunter waren allerdings neun Fehlalarmierungen durch die Brandmeldeanlage des Schlossgut Groß Schwansee. Wie die meisten Feuerwehren des Landkreises waren auch die Feuerwehren aus Kalkhorst und Elmenhorst im vergangenen Jahr an den Löscharbeiten der Deponie in Neu Degtow beteiligt.

Gemeindewehrführer Rainer Oppor sprach ein Problem an, dass seit Februar vergangenen Jahres noch nicht gelöst ist. „Wir hatten eine Begehung der Biogasanlage in Kalkhorst. Diverse Absprachen wurden dort aber nicht eingehalten und es laufen jetzt Anträge zur Beschaffung von speziellen Messgeräten beim Landkreis“, sagte er.

Großes Lob sowohl vom Bürgermeister als auch von Einwohnern gab es auch für die kulturellen Aktivitäten der Feuerwehr in allen Ortsteilen der Gemeinde. „Es ist toll, wie sie die Laternenumzüge organisieren. Ich wurde, als ich damals herzog, auch mit offenen Armen aufgenommen“, sagte Heidemarie Scheibler aus Elmenhorst. „Ich wäre selber auch gerne zur Feuerwehr gegangen, aber das war in meiner Jugend noch nicht möglich. Ich bewundere das sehr, dass jetzt auch Frauen bei der Feuerwehr sind“, sagte sie.

Bei der Jahreshauptversammlung standen auch Beförderungen und Ehrungen an. Sarah Plühmer wurde zur Hauptfeuerwehrfrau befördert. Ehrungen erhielten Falk Siedenschnur für 20 Dienstjahre, Konrad Segendorf für 30 Dienstjahre, Anita und Joachim Evert sowie Rainer Warnemünde für jeweils 40 Dienstjahre.

Von Malte Behnk

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