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Nordwestmecklenburg Reiter und Kutscher trotzen der winterlichen Kälte
Lokales Nordwestmecklenburg Reiter und Kutscher trotzen der winterlichen Kälte
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00:00 28.10.2012
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Nordwestmecklenburg

Groß Siemz – „Klar ziehen wir das durch.“ Jürgen Kässler, Vorsitzender des Groß Siemzer Reitsportvereins (Moran) e. V., machte am Samstagmorgen unmissverständlich klar, dass die traditionelle Hubertusjagd des Vereins stattfindet, trotz fast schon winterlicher Temperaturen, trotz leichten Regens. Schließlich findet der Ausritt seit der Wende jedes Jahr statt.

„Das Wetter ist kein Problem“, sagte Kässler. Seine Hoffnung, es würde aufreißen, erfüllte sich. Und so konnten die 21 angetretenen Reiter bei Sonnenschein ihre Querfeldeintour durch die Umgebung des kleinen Dorfes bei Schönberg bestreiten, angeführt vom sogenannten Master, dessen Rolle in diesem Jahr Franziska Cygan innehatte. „Der Master darf nicht überholt werden“, erklärte Kässler.

Die Strecke für die Reiter sei in diesem Jahr anspruchsvoller als 2011 gewesen. Mehr Sprünge sowie ein in extra aufgebauter Hindernisparcours in Groß Siemz forderten Pferd und Reiter dieses Mal ganz besonders. Der Vereinsvorsitzende dankte dabei vor allem Landwirt Lothar Junius, der seine Flächen für die Hubertusjagd zur Verfügung stellt. „Wir sind froh, dass wir ihn haben“, sagte Kässler.

Etwas gemächlicher ging es für die Besatzungen der sieben Pferdekutschen zu. Dick eingepackt und mit heißen Getränken im Gepäck befuhren sie den Rundkurs. Zum gemütlichen Abschluss konnten sich die Teilnehmer im Feuerwehrhaus in Groß Siemz mit Erbsensuppe stärken. „Ohne die Feuerwehr könnten wir das Ganze nicht so umsetzen, wie wir es momentan tun“, danke Jürgen Kässler den Kameraden.

Die nächste Hubertusjagd 2013 soll eine besondere werden. Im kommenden Jahr feiert der Reitsportverein nämlich sein 40-jähriges Bestehen. Noch dazu wird das Dorf Groß Siemz 600 Jahre alt. „Dass muss natürlich gefeiert werden“, sagte Kässler. Wie, ist aber noch offen. Doch die Planungen laufen bereits.

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