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Nordwestmecklenburg Schüler diskutieren mit Ministerpräsidenten
Lokales Nordwestmecklenburg Schüler diskutieren mit Ministerpräsidenten
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10:26 07.11.2018
Die Grundschule in Herrnburg ist am 9. November Schauplatz einer Diskussionsrunde mit Schülern, Ministerpräsidenten und Ministerinnen. Quelle: Jürgen Lenz
Herrnburg

Zu einer Diskussion in Herrnburg treffen sich Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein mit den beiden Ministerpräsidenten Manuela Schwesig (SPD) und Daniel Günther (CDU) sowie den Bildungsministerinnen Birgit Hesse (SPD) und Karin Prien (CDU). Beginn: am kommenden Freitag, dem 9. November, um 16.15 Uhr in der Grundschule, Gärtnereiweg 7 „Die Diskussion ist auch offen für Bürger“, kündigte die Schweriner Staatskanzlei auf Anfrage an. Anlass für das Gesprächsforum ist der 29. Jahrestag des Mauerfalls. Dabei soll es nach Auskunft der Staatskanzlei nicht nur um eine Rückschau gehen, sondern auch um die Gegenwart und Zukunft.

Die Diskussion ist Teil einer Festveranstaltung in Herrnburg. Ihr Titel lautet: „Deine Zukunft im Norden – Erinnerung und Perspektiven für junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.“ Teilnehmen werden nach Angaben der Staatskanzlei Schüler der Regionalen Schule mit Grundschule Lüdersdorf, des Ernst-Barlach-Gymnasiums in Schönberg, der Gemeinschaftsschule „An der Wakenitz“ in Lübeck und der Thomas-Mann-Schule, ebenfalls in Lübeck.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig will mit Schüler diskutieren. Quelle: Cornelius Kettler

Wie berichtet, kündigte Manuela Schwesig im September für den 9. November ein Forum mit Schülern aus Lübeck und Nordwestmecklenburg an. Mit einer Reihe von Volksfesten an ehemaligen Grenzübergangsstellen solle 2019 begonnen werden, wenn sich der Tag des Mauerfalls zum 30. Mal jährt. Die Ministerpräsidentin erklärte: „Gerade jetzt ist es so wichtig, zu betonen, was wir in den Jahren nach dem Mauerfall alles erreicht haben.“ Damit wolle sie auch ein Zeichen setzen gegen eine schlechte Stimmung im Land, die sich nach den Vorkommnissen um den Tod eines 35-Jährigen in Chemnitz verstärkt habe, erläuterte Schwesig. Einen gesetzlichen Feiertag wolle sie aus dem 9. November aber nicht machen. Ein Grund: An dem Tag jährt sich auch die Reichsprogromnacht 1938. CDU-Landeschef Vincent Kokert begrüßte die Idee eines Gedenkens an den Mauerfall. Es sei Zeit für „einen würdigen Festrahmen – gemeinsam mit den Nachbarbundesländern.

Jürgen Lenz

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