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Nordwestmecklenburg Schulcampus: Studie in Arbeit
Lokales Nordwestmecklenburg Schulcampus: Studie in Arbeit
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22:20 07.11.2017
Die Regionale Schule am Wasserturm in Grevesmühlen platzt aus allen Nähten, es fehlt eine Aula. Quelle: Foto: Ronald Gross

In voraussichtlich sechs Monaten könnten die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Schulentwicklung in Grevesmühlen vorliegen. Das teilte Bürgermeister Lars Prahler (parteilos) jetzt mit. Hintergrund ist die Beauftragung einer Firma mit dieser Studie. Im Hauptausschuss hatte Prahler die Fraktionsvorsitzenden über diesen Schritt informiert.

Hintergrund der Studie ist eine Forderung aus den Reihen der SPD, die unmittelbar vor der Sommerpause eine Untersuchung der möglichen Varianten für den geplanten Schul-Campus in Grevesmühlen gefordert hatte. Dafür hagelte es harsche Kritik, denn ursprünglich hatte eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Politik und der Schulen, mehrere Lösungsvorschläge erarbeitet. Die Stadtvertreter sollten schließlich darüber abstimmen. Als auf Betreiben der SPD die Mehrheit der Stadtvertreter für eine Machbarkeitsstudie stimmte, stieß das bei den Vertretern der Schule auf wenig Verständnis, was sie auch offen zum Ausdruck brachten. Sehr zum Unmut von Hans-Joachim Schönfeldt (SPD), der auf der jüngsten Stadtvertretersitzung zum Gegenschlag ausholte. „Unsere Fraktion musste unter der Berichterstattung ziemlich leiden“, kommentierte er die Aussagen der Kritiker in der LN. Inzwischen haben sich die Gemüter weitestgehend beruhigt. Lars Prahler erklärte im Zusammenhang mit der Machbarkeitsstudie, dass er froh sei über die Untersuchung durch die Experten. „Wir werden in einigen Monaten eine Planung vorliegen haben, anhand derer wir eine Entscheidung treffen können. Es ist gut, dass wir diesen Schritt machen, er bringt uns in dieser Sache weiter.“

In den nächsten Tagen werden Vertreter der Stadt zusammen mit der Diakonie eine Einrichtung besuchen, in der das Thema Inklusion bereits umgesetzt wird. Das soll auch auf dem Schulcampus passieren.

Die Teilnehmer wollen sich ein Bild machen, wie andere Kommunen dieses Problem angehen.

M. Prochnow

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