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Nordwestmecklenburg Schuss ins Auge: Prozess wegen Krankheit verschoben
Lokales Nordwestmecklenburg Schuss ins Auge: Prozess wegen Krankheit verschoben
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20:18 29.04.2016

Im Revisionsverfahren gegen drei junge Männer aus Klütz, die im Sommer 2014 einen Bekannten in Tarnewitzerhagen überfallen und schwer verletzt haben, ist der für gestern anberaumte Prozesstag am Landgericht Schwerin überraschend geplatzt. Der Verteidiger einer der Täter ist erkrankt. Die Fortsetzung ist nach gestrigem Kenntnisstand für kommenden Dienstag geplant. Dann soll das Opfer gehört werden.

Der damals 19-jährige Peter N. übernachtete auf einem abgelegenen Grundstück in einem Wohnwagen, als er von drei unter Alkohol und Drogen stehenden Bekannten aufgesucht wurde. Im Streit fielen Schüsse aus einem Luftdruckgewehr. Ein Diabolo traf Peter N. im rechten Auge, auf dem er in der Folge erblindete. Die drei Tatverdächtigen — heute 25 und 21 Jahre alt — sind Anfang 2015 zu Freiheitsstrafen von zweieinhalb, dreieinhalb und viereinhalb Jahren verurteilt worden. Alle Parteien legten Revision ein, das Opfer unter anderem, weil es zwei Tätern versuchten Totschlag vorwirft.

Der Bundesgerichtshof entschied, dass der Fall vor dem Landgericht noch einmal aufgerollt wird.

Von jf

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