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Nordwestmecklenburg Selmsdorf ist weihnachtlicher denn je
Lokales Nordwestmecklenburg Selmsdorf ist weihnachtlicher denn je
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21:20 06.12.2017
Petra Sieker (50, li.) und Christiane Woest (42) halten einen Rahmen mit Engel-Bildern. Grundschüler in Selmsdorf haben die Kunstwerke für eine Ausstellung gestaltet, die während des Weihnachtsmarktes geöffnet ist. Quelle: Foto: Jürgen Lenz

So groß wie am kommenden Sonnabend war der Weihnachtsmarkt in Selmsdorf noch nie. Mehr Stände als je zuvor öffnen am 9. Dezember von 14 bis 21 Uhr an der Kirche und im Gotteshaus. Während dieser Zeit unterhalten zahlreiche Musiker aus Nordwestmecklenburg und Lübeck die Gäste. In der Kirche können sie eine Ausstellung mit fantasievollen Engel-Bildern besuchen, die Grundschüler in Selmsdorf gemalt und gezeichnet haben.

Bürgermeister Marcus Kreft (SPD) kündigt das Programm an. „Den Beginn macht in diesem Jahr, wie in den Vorjahren, die Kreismusikschule mit der Lehrerin Alina Slawina. Die Musikschüler treten um 14

Uhr in der Kirche auf. Im Anschluss folgen dann die Selmsdorfer Kindergartenkinder.“

Ab 16 Uhr spielt die Gruppe „Reuters Fritzen“. Die Musiker aus dem Klützer Winkel sind weithin bekannt für ihre Stücke mit hochdeutschen und plattdeutschen Texten.

Nach „Reuters Fritzen“ betreten junge Sängerinnen aus Lübeck die Bühne. Marcus Kreft erklärt: „Um 18 Uhr tritt die Mädchengruppe ,Sweet Voices’ auf, die auch bereits auf dem Dorffest als Band gespielt hat.“ Ab 20 Uhr unterhält das Lübecker Duo „Die Interpreten“ die Besucher des Weihnachtsmarkts. Es spielt Stücke aus mehreren Jahrzehnten Pop- und Rockgeschichte und verspricht: „Die Interpreten kommen ganz ursprünglich und echt daher und bieten puristische Interpretationen altbekannter Lieder.“

„Der Weihnachtsmarkt ist diesmal ziemlich groß“, sagt der Selmsdorfer Gemeindediakon Torsten Woest. Marcus Kreft nennt eine Zahl: 18 Stände – zwei mehr als im bisherigen Rekordjahr 2016.

Der Bürgermeister erläutert: „Die Nachfrage nach Ständen ist auch in diesem Jahr wieder ungebrochen, so dass wir uns wieder Buden aus Dassow leihen durften.“ Geöffnet werden sie von Vereinen, Kindergärten und der Kirchengemeinde. „Außerdem sind dieses Jahr auch einzelne Familien vertreten, die den Weihnachtsmarkt zum Beispiel mit Holzarbeiten, Handarbeiten und Selbstgemachtem bereichern“, kündigt Marcus Kreft an. Es sei eine gute Entscheidung gewesen, den Weihnachtsmarkt nicht mehr auf dem Dorfplatz zu öffnen, sondern an der Kirche. Ein Argument, das für diesen Standort spreche: „Die Atmosphäre ist besonders schön.“

Ehrenamtliche Helfer der Kirchengemeinde und Lehrerinnen haben die Ausstellung mit Engel-Bildern organisiert. Maren Kolbe, Petra Sieker und Christiane Woest halfen beim Aufhängen der Kunstwerke.

Den Anstoß für die Aktion gab Petra Sieker. Ihre Idee: „Es wäre schön, wenn Kinder hier aus dem Ort ihre Werke öffentlich präsentieren können.“

Jürgen Lenz

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