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Nordwestmecklenburg So schön war das Stadtfest
Lokales Nordwestmecklenburg So schön war das Stadtfest
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21:14 03.07.2017
Laut, bunt, schrill und ziemlich groß: Der Festumzug durch Grevesmühlen ist mit 64 Teilnehmern der größte in der Region. Quelle: Fotos: Franke, Prochnow, Kes

Ideales Sommerwetter, eine ganze Reihe von sehr gut besuchten Veranstaltungen und eine durchweg positive Resonanz der Besucher – das ist die Bilanz der Grevesmühlener Stadtfestwoche 2017. Bürgermeister Lars Prahler und Kulturchef Alexander Rehwaldt nach dem Ende der Festwoche.

Die Bilanz der bunten Woche in Grevesmühlen fällt in diesem Jahr äußerst positiv aus.

Die nächsten Feste

Die 11. Kulturnacht ist der nächste Höhepunkt in der Stadt Grevesmühlen. Sie findet am 30. Oktober von 17 bis 22 Uhr statt. Laternenumzug,

Illuminationsshows und ein humorvolles Theaterprogramm im Museum erwartet die Besucher.

Wie fällt das Fazit aus?

Alexander Rehwaldt: Das war ein äußerst erfolgreiches Stadtfest, nicht nur das Wochenende mit der Party und dem Umzug war gelungen, auch die ganzen Veranstaltungen im Laufe der Woche waren alle sehr gut besucht.

Was waren die Höhepunkte in der Woche?

Rehwaldt: Der Seniorennachmittag war aus meiner Sicht ein Riesenerfolg, dort waren rund 150 Besucher. Das war der bestbesuchteste Seniorennachmittag in Grevesmühlen, organisiert vom Freizeitclub übrigens.

Der Winnetou-Darsteller Gojko Mitic war auch ein interessanter Gast. Wer ist auf diese Idee gekommen?

Rehwaldt: Das war unsere Museumsleiterin Marina Safarjan, sie hatte die Veranstaltung in Groß Stieten erlebt, die auf großes Interesse stieß.

Die Eröffnung des Bürgerbahnhofs fiel auch in die Stadtfestwoche. Minister Pegel war zwar nicht da, aber dafür jede Menge Besucher. Hat die jemand gezählt?

Lars Prahler: Nein, ich kann beim besten Willen nicht sagen ob es 500 oder 600 Leute waren. Es war erfreulich unübersichtlich, dass so viele Leute gekommen sind und Spaß hatten. Für das nächste Jahr können wir aber schon sagen, dass der Montag, an dem normalerweise nichts stattfindet, zum Tag der offenen Tür im Bahnhof wird.

Der Umzug mit 64 teilnehmenden Vereinen, Firmen und Verbänden hat eine Dimension erreicht, die beeindruckend ist. Ist das die Obergrenze?

Prahler: Wir haben in der Auswertung des Umzuges bereits diskutiert, dass Rekorde zwar gut sind, wir aber mehr Wert auf Qualität legen werden. So dass der eine oder andere Teilnehmer noch kreativer wird.

Papermoon am Freitag als Band auf dem Marktplatz, die schwedische Gruppe am Sonnabend, eine gelungene Mischung oder?

Prahler: Ja, vor allem die Tatsache, dass es zwei unterschiedliche Bands waren, hat den Besuchern offenbar sehr gut gefallen. Das werden wir auch konzeptionell so weiterführen.

Das bedeutet, es bleibt auch künftig dabei, dass keine Stars in Grevesmühlen auftreten?

Prahler: Es muss natürlich alles im finanziellen Rahmen bleiben. Und für das Geld, was wir ausgegeben haben, haben wir Top-Qualität bekommen.

Apropos Kosten, was hat das Stadtfest eigentlich gekostet?

Rehwaldt: Alles in allem an Gagen, Mieten etc. haben wir rund 30000 Euro ausgegeben. Ein Drittel davon sind durch Spenden inzwischen wieder reingekommen, einen Teil haben die Stadtwerke und die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft finanziert, dazu kommen die Standmieten, so dass wir am Ende rund 10000 Euro an Ausgaben aus der Stadtkasse haben. Das ist der Betrag, den wir jedes Jahr in etwa aufbringen.

Was wird 2018 anders?

Prahler: Das werden wir in den Arbeitsgruppen besprechen, aber im Großen und Ganzen müssen und wollen wir nichts ändern. Festzuhalten bleibt, dass das Stadtfest vor allem von den Ehrenamtlern lebt, ohne die engagierten Grevesmühlener würde es das Stadtfest in dieser Form nicht geben. Ich bin stolz und froh darüber, dass sich immer mehr Vereine finden, die Veranstaltungen durchführen, ob das der Seniorennachmittag durch den Freizeitclub ist oder die Lesung mit Mitic. Das hat wunderbar funktioniert.

Interview: M. Prochnow

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