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Nordwestmecklenburg Stiftung eröffnet neue Krippe
Lokales Nordwestmecklenburg Stiftung eröffnet neue Krippe
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20:15 30.01.2016
Romy Warnecke, Kitaleiterin. Quelle: Hoffmann

Die alten Garagen sind verschwunden, am Katersteig in Wismar ist dafür ein sehenswerter Neubau entstanden. Damit ist die Kindertagesstätte der Koch‘schen Stiftung in der Mecklenburger Straße 48 komplett. Zu den 59 Kindergarten- und 22- Hortkindern kommen 24 Mädchen und Jungen in der Krippe. Um sie kümmern sich insgesamt elf pädagogische Fachkräfte, eine Servicemitarbeiterin und der Hausmeister. „Bei uns können die Kinder klein einsteigen und groß rauskommen“, sagte gestern Kita-Leiterin Romy Warnecke. Von null bis zehn Jahren wird der Nachwuchs in der Einrichtung mit kirchlichem Profil betreut. Bauherr ist die Koch‘sche Stiftung, Träger der Kita ist die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Marien-St. Georgen.

Die Kosten belaufen sich auf rund 800 000 Euro und sind damit teurer als geplant. 100000 Euro sind aus Städtebaufördermitteln, weitere rund 86 000 Euro stammen aus dem Bundesprogramm zum Krippenausbau. Im Frühjahr wird noch der Außenbereich gestaltet, der Parkplatz vor dem Haupthaus in der Mecklenburger Straße soll ebenfalls noch gemacht werden.

Für die Krippenkinder stehen vier Gruppenräume, ein Mehrzweckzimmer, Sanitärbereich und Küche zur Verfügung. Eltern können die Kinderwagen in einem Raum tagsüber abstellen. „Es ist sehr schön geworden, wir freuen uns riesig. Die Kinder finden die großen Fenster ganz toll. Von dort können sie auf den Hof gucken“, sagt Romy Warnecke, die während der Einweihungsfeier rückblickend von einer spannenden Bauzeit mit Baggerarbeiten und einer entdeckten Latrine sprach. Die Kita-Leiterin erntete ein Sonderlob von Pastor Thomas Cremer und Karl-Matthias Siegert, Propst und Vorstandsvorsitzender der Koch‘schen Stiftung, für ihre Beharrlichkeit. Es gab seit den ersten Überlegung 2006 eine Reihe von Hürden zu überwinden.

Siegert erinnerte daran, dass das Haus der Koch‘schen Stiftung einst als als Schule für 300 Mädchen und Jungen und nur drei Lehrern übergeben wurde. Für den Erweiterungsbau dankte er der Hansestadt, dem Landkreis, der Stiftung und der Kirchengemeinde sowie allen am Bau Beteiligten. Unbeschwert aufzuwachsen sei keine Selbstverständlichkeit, spannte er den Boden zum aktuellen Flüchtlingsthema.

Heiko Hoffmann

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