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Nordwestmecklenburg Straßen erhalten Namen von Wissenschaftlern
Lokales Nordwestmecklenburg Straßen erhalten Namen von Wissenschaftlern
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18:17 21.05.2016

Die Mitglieder des Wismarer Bauausschusses haben entschieden: Die Planstraßen im Neubaugebiet Lübsche Burg Ost sollen Zum Festplatz, Alexander-Behm-, Nicolaus- Dierling- und Ernst-Alban-Straße heißen. Für drei Wissenschaftler als Namensgeber haben sich die Bauausschussmitglieder aufgrund der Nähe zum Technischen Landesmuseum entschieden. „Alle drei haben in Mecklenburg-Vorpommern gewirkt und ihre Arbeiten sind im Phantechnikum zu sehen“, erklärt Bauamtsleiterin Nadine Domschat-Jahnke.

Die Anfrage, ob es in Wismar nicht eine Liste mit möglichen Straßennamen gäbe, bejahte Senator Michael Berkhahn (CDU) mit Einschränkungen. „In diesem Fall war es uns wichtig, Persönlichkeiten zu finden, die in einer Beziehung zum Phantechnikum stehen“, erklärte er. Noch klarer formulierte es Ausschuss- und Bürgerschaftsmitglied Ulrich Litzner (SPD). „Es ist sehr lange her, dass wir mal so eine Liste aufgestellt haben. Sie sollte uns in Zweifelsfällen bei der Namensfindung helfen.“ Generell sei man in Wismar aber bemüht, einheitliche Straßennamen für die Stadtteile zu finden, „damit auch ein Außenstehender gleich weiß, in welchem Gebiet er sich befindet“, führte Ulrich Litzner aus. Zum Beispiel Lilienweg, Tulpenweg oder Hortensienweg für das Wohngebiet Gartenstadt an der Dammhusener Chaussee, Komponistennamen für das an der Lübschen Straße oder maritime Bezeichnungen für den „Ostseeblick“. „Hier, in so unmittelbarer Nähe zum Technischen Landesmuseum, finde ich die Namen von technischen Wissenschaftlern sehr angebracht“, führte Litzner aus.

Dass die Planstraße A ihren Namen „Zum Festplatz“ behält, hängt mit der Kita „Löwenzahn“ zusammen. Sie hat bereits die Adresse Zum Festplatz 1 und Wismars Verwaltung wollte Kita-Leitung und Eltern nicht zumuten, die Adresse ändern zu müssen.

Auf der fast zehn Hektar großen Fläche neben dem Bürgerpark entstehen Grundstücke für 92 Eigenheime, elf Reihen- und vier Mehrfamilienhäuser. Die Parzellen sind 434 bis 1260 Quadratmeter groß. Die Erschließung erfolgt über eine große und drei kleine Ringstraßen. Das Wohn- und Mischgebiet entsteht auf dem rückgebauten Kasernengelände.

Sylvia Kartheuser

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