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Nordwestmecklenburg Taufall
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21:48 22.09.2016
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An’n „Dach von’t apen Denkmal“ wiern mien Mann un ik tauierst in St. Nikolai tau de Orgel-Matinee, dorna güng’t na Dreveskirchen, wo wi de Kirch beöcht hebben. Disse Backsteenbu is in de tweiten Hälft von’t 13. Jh. entstahn un hett de Kriege gaut oewerstahn, ok dat Döp-Becken ut Holt steiht noch dor, wo ik 1936 döfft wür. Väl hebben wi an dissen Dach oewer de Historie tau weiten krägen. – Oewer Stove güng’t na Niendörp, wo ik in de olle Schaul, een Backsteenhus, burn bün’n. Üm Nägenteihnhunnert wier up’e een Siet de Wahnung von’n Schaulmeister, up’e anner Siet wier de Schaulstuf. Een Aftgoorn un een Immenschuer hürte dortau. Rümmer bläugte een Fleederheck. As’t keen Schaul mihr geef in dit Dörp, lääften dor väle Johren mien Urgrotöllern. Hüt is dit Hus in Privatbesitz. – Kaffee, Kauken un twei Stäuhl harn wi in’t Auto un hebben uns kommodig an’t Enn’ von’t Dörp, twüschen Feller un Holt, dal laten. Von wieden bellte een Hund, Hahns kreigten un oewer uns treckten de Kronen ehr Rünn’, as unvermaudens een ölleriger Mann achter’t Auto stünn. Wi hebben uns verfiert, oewer fründlich begrüßt, un kömen furts in’t Vertellen. Dorbi stellte sik rut, dat hei in dit olle Schaulhus wahnt un mit sien Fru in de Stuf slöppt, in de ik eis burn bün’n. Ik köm bannig in’t Sinnieren oewer dissen Taufall, un müßt an de jungen Lüd denken, de dortau seggen würn:

„Das glaub ich jetzt nich, nee, nich wirklich, eh?!“

Else

LN

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