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Nordwestmecklenburg Titelverteidiger holen erneut den Pokal
Lokales Nordwestmecklenburg Titelverteidiger holen erneut den Pokal
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02:20 17.07.2016
Die Veranstalter, der Freibadverein Grevesmühlen, zählte etwa 700 Besucher, die das Spektakel am Ploggensee verfolgten.

Nächstes Jahr kann „jedenerstenMittwoch“ gleich zu Hause bleiben, glauben die „Kanalratten“ vom Zweckverband Grevesmühlener. Denn eines ist sich: Dann werden sie den Sieg holen. Ja, es war eine knappe Kiste. Am Ende musste sich das siebenköpfige Team um Mathias Peters leider geschlagen geben. 16 Abende bauten die Männer an ihrem Gefährt, das im Finale hinter dem Wikingerboot über die Ziellinie fuhr.

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Die Veranstalter, der Freibadverein Grevesmühlen, zählte etwa 700 Besucher, die das Spektakel am Ploggensee verfolgten.

Um jenes gab es im Vorfeld Diskussionen in einigen Teams. Hatten die neun Männer von „jedenerstenMittwoch“ doch eine (fast professionelle) Ruderanlage an ihrem Regentonnen-Boot. Die Konkurrenten hatten lose Paddel. Aber die Wikinger schworen: Es ist alles selbst gebaut – das meiste übrigens von Jürgen Lange (72) aus Grevesmühlen, einst Tischlermeister. Letztlich wurde entschieden: kein Regelverstoß. Somit konnte „jedenerstenMittwoch“ starten und seinen Titel verteidigen. Schon im vergangenen Jahr gewannen sie als Schlümpfe, im Jahr davor holten sie sich den zweiten Platz. Und:

Aufgefallen waren sie immer mit Choreografien. Kamen sie 2015 tanzend zum Lied der Schlümpfe auf den Steg, brüllten sie diesmal den EM-Schlachtruf der Isländer.

Zehn Teams gingen am Sonnabend an den Start. Die Schweriner Karnevalsgesellschaft Winden trat gleich mit drei Mannschaften an. Eine davon war ein reines Frauenteam. Am Ende holte es zwar „nur“ den achten Platz, aber es punktete mit Kostümen. Die Damen paddelten als „Freche Früchtchen“ über den See. Zu kleiden wissen sie sich, denn sie gewannen das dritte Mal in Folge den Pokal für das beste Outfit.

Den wohl bequemsten Platz hatten die Männer und Frauen aus Gostorf, die als „Minions“ den Ploggensee eroberten. Auf riesigen Kunststoffrohren waren Polsterstühle befestigt. Ganz zu Ende gedacht war die Variante allerdings nicht. Denn das Gefährt wurde schwerer und schwerer, als die Stühle nasser und nasser wurden. In beiden Rennen – im Vorlauf und im Endlauf der Vorlauf-Verlierer – waren die Gostorfer Schlusslicht.

„Die weißen Haie“ aus Schwerin waren übrigens die Einzigen, die das Wort Badewannenregatta wörtlich nahmen. Das Quartett wagte sich mit vier Badewannen auf den See. Dafür gab es den Preis für das originellste Gefährt.

Die Ergebnisse

Platz 1: „jedenerstenMittwoch“ aus Grevesmühlen als Wikinger Platz 2: Zweckverband Grevesmühlen als „Kanalratten“

Platz 3: Kreihnsdörper Karneval Verein als „Schneewittchen und die sieben Zwerge“

Platz 4: „Campbääären“ vom Campingplatz Neukloster Platz 5: Karnevalsverein Mühlen Eichsen als die „Stepenitzschwestern“

Platz 6: Schweriner Karnevalsgesellschaft Winden als „Neptun und sein Gefolge“

Platz 7: Schweriner Karnevalsgesellschaft Winden als „Die weißen Haie“

Platz 8: Schweriner Karnevalsgesellschaft Winden als „Freche Früchtchen“

Platz 9 teilen sich der Banzkower Karnevalsclub und die „Minions“ aus Gostorf

Jana Franke

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