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Nordwestmecklenburg Tonali Tour und Klänge aus Estland
Lokales Nordwestmecklenburg Tonali Tour und Klänge aus Estland
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21:10 28.08.2018
Alexander Kim wurde 1992 in Seoul, Südkorea, geboren. Seit 2014 ist er erfolgreicher Tonali-Stipendiat. Quelle: Foto: Michael Bley, Veranstalter
Schönberg

Der Schönberger Musiksommer lädt am 3. September zu einem besonderen Konzert außer der Reihe ein. An einem ungewöhnlichen Termin an einem für den (Musik-)Sommer ungewöhnlichen Ort findet das Sonderkonzert – Tonali Tour „Ohne Grenzen. Ganz neu.“ – ab 18 Uhr im Katharinenhaus am Kirchplatz statt. Gestaltet wird es von Alexander Kim (Geige), Friedrich Thiele (Cello) und Shinyoung Lee (Klavier).

Die Besucher beim Schönberger Musiksommer erwarten besondere Konzerte.

Die Tonali Tour hat ebenso wie der Schönberger Musiksommer das Bestreben, junge Leute für klassische Musik zu begeistern. Wie das geht? Indem das Podium selbst jungen Leuten gehört – also Künstlerinnen und Künstler im jugendlichen Alter. Die Musiker gehen im ersten Schritt auf ihr junges Publikum zu, damit das junge Publikum im zweiten Schritt den Weg zu ihnen findet. So entsteht eine besondere Bindung, die nachhaltiges Interesse weckt. Doch nicht nur auf der Bühne werden junge Leute einbezogen, auch sind in die Vorbereitung eines Konzertabends Schülerinnen und Schüler von Anfang an einbezogen worden. Die Organisation dieses Kammerkonzertes, das anlässlich des Schönberger Musiksommers stattfindet, obliegt Schülermanagern. Ihre Aufgabe ist es, Mitschüler, Eltern, Freunde und Bekannte für das Kammerkonzert zu begeistern, indem sie einen Konzert mitverantworten, der künstlerisch höchste Qualität bietet.

Der Musiksommer geht tags darauf übrigens gleich weiter. Unter der Überschrift „Surrexit Christus Hodie“ erklingt ab 20 Uhr in der St. Laurentiuskirche Musik von Johannes Ockeghem, Mikolaj Radomsky und Margo Kolar. Gestaltet wird der Abend vom Vokalsextett „Heinavanker“ aus Estland. Das Ensemble begann 1988 in Tallinn, im Studio Linnamuusikud, gemeinsam zu musizieren. Der Name „Heinavanker“ – deutsch „Heuwagen“ – stammt aus einem Altargemälde des Hieronymus Bosch. Es zeigt einen solchen, wie er, besetzt mit einer Musikkapelle, anscheinend unbehelligt durch eine untergehende Welt voller Verderben rollt. Für das Ensemble standen von Anfang an im Zentrum des Interesses die historische musikalische Liturgie sowie die Suche nach dem eigenen Weg im Licht des geistigen Erbes. Die meisten Konzertprogramme stützen sich auf die Gregorianischen Gesänge, auf die frühe Polyphonie und auf geistliche estnische Volkslieder.

LN

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