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Nordwestmecklenburg Und was machst du so in den Sommerferien?
Lokales Nordwestmecklenburg Und was machst du so in den Sommerferien?
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20:18 27.07.2016
Bei dem Sommerwetter der vergangenen Tage genossen viele Schüler den Strand an der Ostsee.

Faulenzen oder arbeiten, das ist die Frage, die sich viele Schüler in den Ferien stellen. Die Lübecker Nachrichten haben sich bei den Jugendlichen umgehört, wo die Prioritäten für die Sommerferien liegen.

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Fünf Grevesmühlener Schüler erzählen von ihren Plänen in der großen Sommerpause / Außerdem berichten sie von ihren Ferienjobs.

Reisen statt schuften

Richard Harder (16) besucht die zehnte Klasse des Gymnasiums „Am Tannenberg“. Einen Ferienjob hat er nicht. Sein einziges Einkommen sind rund 20 Euro monatliches Taschengeld, die er dafür verwendet, um beispielsweise auf Popfestivals zu gehen. Richard wandert gerne und verbringt gerade seine erste Ferienwoche bei einer Reise mit Freunden auf dem Jakobsweg. Für eine Woche geht es dann in die Niederlande. In der letzten Ferienwoche fährt Richard für ein paar Tage nach Berlin, natürlich mit dem Schülerferienticket.

Erst kellnern,

dann in die Sonne

Die 15-jährige Lisa Wybranitz besucht die achte Klasse des Gymnasiums in Grevesmühlen. In ihren Ferien freut sie sich darauf, sich mit Freunden zu treffen. Aber um die Reisekasse aufzubessern, wird sie einen Ferienjob annehmen. Vier bis fünf Wochen in einem Restaurant zu kellnern, das ist ihr Ziel für die kommenden Wochen. Außerdem freut Lisa sich auf einen sonnigen Urlaub in Spanien.

Arbeiten und Goafestival

Die Gymnasiastin Merle Löper (15) arbeitet in den Sommerferien sporadisch im Restaurant/Bistro Tavolo in der Weißen Wiek in Boltenhagen. Dort wird von ihr erwartet, dass sie kellnert und auch einen Teil der Speisen anrichtet. Dafür bekommt sie 8,50 Euro am Tag, plus Trinkgeld. Ihren Lohn nutzt Merle Löper, um Goafestivals zu besuchen wie beispielsweise „Das zauberhafte Simsalaboom-Festival“

oder das „Psychedelic Experience Festival“. Außerdem möchte sie ihre Ferien auch mit ihren Freunden aus der „Grevesmühlen-Gang“ genießen. Dafür hat sie sich ein Schülerferienticket gekauft, mit dem sie Freunde in Mecklenburg-Vorpommern besuchen und einen Trip mit ihren Freunden nach Hamburg oder Berlin unternehmen kann.

Eisverkauf beim Piraten Open Air

Die 16-jährige Franziska Rohde besuchte bis zu diesem Jahr die Regionalschule „Am Wasserturm“ in Grevesmühlen. Jetzt strebt sie ein Fachabitur am Wismarer Berufsschulzentrum Nord an. Franziska arbeitet saisonal im Piraten Open Air im Eisverkauf. Seit 2015 macht sie diesen Job. „Das Umfeld beim Arbeiten ist sehr gut und es gibt viele nette Kollegen“, erklärt die Schülerin. Und man lernt die Schauspieler kennen. „Dadurch kommen alle gut miteinander klar.“ Im zurückliegenden Jahr half Franziska noch an verschiedenen Ständen mit, aber der Eisstand lag ihr am meisten und es gefiel ihr dort auch sehr. Da sie in den Ferien nicht den ganzen Tag und auch nicht jeden Tag arbeitet, hat sie trotzdem viel Freizeit, die sie mit Freunden verbringt.

Hilfskraft

im Kletterpark

Luca Griesbach hat einen aufregenden Ferienjob im Kletterpark Boltenhagen. Der 17-jährige Gymnasiast kümmert sich um viele verschiedene Dinge, wie zum Beispiel die Einweisung für neue Besucher. Den Saisonjob im Kletterpark macht er nicht zum ersten Mal. Drei- bis viermal pro Woche ist er in Boltenhagen. Das verdiente Geld spart der 17-Jährige Luca für ein Auslandsjahr. Denn ab September besucht er die zwölfte Klasse des Gymnasiums in Grevesmühlen und hofft darauf, dass er die Abiturprüfungen besteht. Deswegen muss er in den Ferien sehr viel lernen. Allerdings hat er zwischendurch noch Zeit, um mit Richard Harder und anderen Freunden zu einigen Festivals zu fahren. Gemeinsam besuchen sie die Festivals „Sommerschlacht“ und „Jamel rockt den Förster“.

Maximilian Schütz

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