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Nordwestmecklenburg Unterricht mit Flüchtlingen
Lokales Nordwestmecklenburg Unterricht mit Flüchtlingen
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21:56 22.04.2016
Quentin Ziebell (17, r.) aus Schmachthagen mit Sadam, Mohamed und Idris (v. l.) im Unterricht. Quelle: Iris Hoffmann-Wiegand

Er ist Schüler des Produktiven Lernens an der Regionalen Schule „Am Wasserturm“ und absolviert an derselben derzeit ein Praktikum. Das Produktive Lernen ist ein besonderes schulisches Angebot einiger Regionaler Schulen in MV. Es ermöglicht den Schülern, nach Beendigung der siebten Jahrgangsstufe in einem flexiblen Zeitraum von mindestens zwei und höchstens drei Schuljahren den von ihnen angestrebten Schulabschluss zu erlangen.

Quentin drückt zwei Tage in der Woche die Schulbank und absolviert drei Tage ein Praktikum. Er möchte später in einem sozialen Beruf arbeiten und hat bereits im Kindergarten gearbeitet. Nun das Praktikum in der Schule, das noch bis zum 14. Juni andauert. „Ich helfe gern Menschen, die Hilfe brauchen, und deswegen wollte ich ein weiteres Praktikum im sozialen Bereich machen. Als mir ein Praktikum in der DaZ-Klasse (Deutsch als Zweitsprache, Anm. d. Red.) vorgeschlagen wurde, habe ich die Herausforderung angenommen“, begründet er.

In der DaZ-Klasse helfe er montags, donnerstags und freitags vorrangig den Lehrerinnen. Und: „Ich mache mit den Schülern Mathematik und rechne mit ihnen.“ In der Klasse sind insgesamt 26 Schüler in verschiedenem Alter. „Elf Schüler gehen in die Grundschule ,Am Ploggensee‘ und 15 Schüler in die Regionale Schule. Die Kinder kommen aus Ghana, Syrien, Spanien, Polen, der Ukraine und Weißrussland.“

Alle seien froh, in Deutschland sein zu dürfen, und Deutsch zu lernen, erläutert Quentin. „Sie lernen sehr schnell und wollen immer etwas Neues lernen. Sie sind nett und respektvoll den Lehrerinnen gegenüber“, betont der 17-Jährige.

LN

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