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Nordwestmecklenburg Vandalismus: 6580 Euro Schaden in einer einzigen Nacht
Lokales Nordwestmecklenburg Vandalismus: 6580 Euro Schaden in einer einzigen Nacht
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07:30 08.01.2013
Jürgen Ditz, Bürgermeister

Die Müllberge durch die Überreste von Böllern und Raketen auf den Straßen am Silvestermorgen waren in Grevesmühlen in den vergangenen Jahren schon deutlich größer. Doch die wahren Folgen der Neujahrsnacht sind erst im Laufe der vergangenen Tage ans Licht gekommen. Die Bilanz des Bauhofes zum Jahreswechsel ist verheerend: Insgesamt 6580 Euro beträgt nach Angaben der Stadtverwaltung der Schaden, der durch Vandalismus angerichtet worden ist.

„Die Schadensbilanz aus der Silvesternacht ist nicht einfach so hinzunehmen. Es ist traurig und schockierend, wie einige Mitmenschen mit dem Gemeineigentum umgehen und sich achtlos, frech und aggressiv dem Vandalismus hingeben“, sagt Grevesmühlens Bürgermeister Jürgen Ditz (parteilos). Deshalb hofft die Stadtverwaltung auf die Hilfe der Bevölkerung.

Wenn es Zeugen für diese kriminellen Taten gibt, so bittet die Stadtverwaltung, dass sich diese bei der Polizei melden, damit die Täter zur Rechenschaft gezogen werden können. Betroffen von der Zerstörungswut in der Silvesternacht sind unter anderem Parkscheinautomaten, Stromkästen, Lichterketten, Bauzäune, Streusandkisten, Weihnachtsbeleuchtung und diverse Mülleimer. Das Geld, um diese Dinge zu reparieren, werde leider an anderer Stelle fehlen, wenn es um die Finanzierung von sinnhaften Dinge gehe, so der Bürgermeister. Zu allem Überfluss hatten Unbekannte die Weihnachtstanne auf dem Markt, eine Spende einer Grevesmühlener Familie, mit einer Kettensäge umgelegt. Dies, so Jürgen Ditz, sei alles andere als ein Jungenstreich.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Stadtverwaltung Alarm schlägt angesichts der hohen Kosten, die durch Vandalismus entstehen. Denn immer wieder werden Straßenlampen, Mülleimer und Stromkästen zur Zielscheibe von Jugendlichen. Vor einigen Jahren entbrannte gar eine Debatte darüber, ob Grevesmühlen nicht eine Videoüberwachung einführen solle. Am Ende scheiterte die CDU-Fraktion mit ihrem Vorschlag am Veto der Mehrheit.

proch

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