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Nordwestmecklenburg Veränderte Jury für Kulturpreis des Landkreises
Lokales Nordwestmecklenburg Veränderte Jury für Kulturpreis des Landkreises
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20:37 25.01.2017

Über eine Neubesetzung der Jury für den Kultur- und Jugendkulturpreis des Landkreises, der alle zwei Jahre vergeben wird, beriet der Bildungs- und Kulturausschuss des Kreistags auf seiner Sitzung am Montagabend in der Malzfabrik. Bisher bestand die Jury zur Auswahl der Preisträger aus vier anerkannten Künstlern der Region und zwei Mitgliedern des Ausschusses.

Weil es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Terminabstimmungsproblemen gekommen war und einige Jurymitglieder nach Einschätzung des Ausschusses nicht angemessen bei der Preisträgerfindung mitwirkten, soll die Juryzusammensetzung nun verändert werden. Künftig werden sieben Juroren über die Preisträger entscheiden – vier Ausschussmitglieder und drei Künstler der Region. Zu den Vorgeschlagenen, die noch im Kreisausschuss diskutiert und auf dem Kreistag am 2. März per Beschluss ernannt werden, zählen Miro Zahra, Leiterin des Künstlerhauses Schloss Plüschow, Falko Hohensee, Museologe aus Bad Kleinen und Eberhard Kienast, Kirchenmusiker aus Wismar. Vier Ausschussmitglieder wurden vom Bildungs- und Kulturausschuss als Jurymitglieder bestätigt: Manfred Harloff (sachkundiger Einwohner), Klaus Becker (CDU), Heidrun Teichmann (Die Linke) und Gertraud Marth (LUL).

Außerdem beriet der Ausschuss über den ab 1. August geplanten Übergang der Musikschule Wismar an die Kreismusikschule „Carl Orff“ mit Hauptsitz in Grevesmühlen. Seit 13. Januar liegt der finale Entwurf des öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen der Hansestadt Wismar und dem Landkreis vor, der den Übergang regeln und vom Kreistag beschlossen werden soll.

„Wichtig“, fand Ausschussmitglied Simone Oldenburg (Die Linke), „ist die Frage der Gehälter und Honorare.“ Sie mahnte an: „Es darf keine unterschiedlichen Gehälter und Honorare für Lehrkräfte innerhalb einer Einrichtung geben.“ Dabei unterstrich sie, „dass es dabei aber nicht darum gehen könnte, höhere Gehälter niedrigeren anzupassen, sondern umgekehrt.“

Der Ausschuss beschäftigte sich auch mit der Frage der Gebührenerhöhung für Schüler der Musikschule. Dazu äußerte Gudrun Sturmheit, Fachdienstleiterin Bildung und Kultur der Kreisverwaltung: „Die Gebührensatzung der Kreismusikschule für den Zeitraum des Doppelhaushaltes 2017/18 ist bereits in Kraft. Daran wird sich nichts ändern.“ Annett Meinke

LN

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