Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Nordwestmecklenburg Vermisste 14-Jährige in Spanien aufgetaucht - Betreuer weiter verschwunden
Lokales Nordwestmecklenburg Vermisste 14-Jährige in Spanien aufgetaucht - Betreuer weiter verschwunden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:17 13.03.2018
Der Fall hatte für Schlagzeilen gesorgt, nachdem die Polizei mit Fahndungsfotos nach beiden gesucht hatte. Quelle: Symbolbild LN-Archiv
Grevesmühlen/Valencia

Eine 14-Jährige aus Nordwestmecklenburg ist rund einen Monat nach ihrem Verschwinden und einer europaweiten Fahndung wieder aufgetaucht. „Sie hat sich per Telefon aus Spanien gemeldet und wird jetzt abgeholt“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Wismar. Zuerst hatte der Sender Ostseewelle Hit-Radio Mecklenburg-Vorpommern darüber berichtet. Der Schülerin, die in Grevesmühlen in einer betreuten Wohngruppe lebte, gehe es nach eigenen Angaben gut. Die Umstände ihres Verschwindens seien aber noch nicht geklärt. Von dem 24 Jahre alten Betreuer, der zeitgleich mit dem Mädchen verschwunden war, fehle noch jede Spur.

Die Vermisste sei in der Nähe von Valencia zur Polizei gegangen und habe erklärt, sie wolle jetzt wieder zurück. „Sie wurde dort auch in Obhut genommen“, sagte der Sprecher. Den Rücktransport werde nun das Jugendamt des Kreises organisieren und auch personell begleiten, wie eine Sprecherin des Landkreises sagte. Wann das Mädchen wieder inGrevesmühlen sein wird, ist noch nicht klar. Das Jugendamt ist nach den Angaben der Kreissprecherin mit Behörden wie der Polizeiinspektion Wismar und dem Konsulat in Spanien in Kontakt, um eine „zeitnahe Rückkehr“ zu ermöglichen.

Nach dem Betreuer und dem Mädchen war europaweit gefahndet worden. Die Behörden hatten vermutet, dass die 14-Jährige und der Betreuer, der in der Einrichtung arbeitete, zusammen verschwunden waren. „Zu seinem Verbleiben haben wir bisher keine Erkenntnisse“, sagte der Polizeisprecher. Das Mädchen soll dazu angehört werden, wenn es wieder zurück ist.

Der Fall hatte für Schlagzeilen gesorgt, nachdem die Polizei mit Fahndungsfotos nach beiden gesucht hatte. Mehrere Hinweise, dass sie in Hamburg oder Süddeutschland gesehen worden waren, hatten sich als falsch erwiesen. Auch Hinweise auf das schwarze Auto des Mannes gebe es bisher nicht, sagte der Sprecher.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!