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Verwilderter Strand soll schöner werden

Wismar Verwilderter Strand soll schöner werden

Die Bürgerinitiative (BI) „Wismarer Strandbelebung“ unter dem Dach der Mecklenburger AnStiftung hat sich ein hohes Ziel gesetzt: Das Seebad Wendorf soll wieder zu einem attraktiven Erholungs- und Ausflugsort werden.

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Der Wendorfer Strand ist bei jedem Wetter ein lohnenswertes Ausflugsziel mit viel Natur und interessanten Durchblicken, zum Beispiel durch Wurzelwerk oder einen umgestürzten Baum. Trotz angestrebter Pflege, soll der Strand ein Naturstrand bleiben.

Quelle: Nicole Hollatz

Wismar.  „Zum Beispiel müssen die Bänke im Wäldchen und am Spielplatz dringend erneuert werden“, sagt Wismars Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack (SPD), der die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat. Das Holz ist morsch, die Fundamente der Bänke sind teilweise tief in den Boden eingesackt. „Man wagt kaum, sich noch hinzusetzen, weil man nicht weiß, ob die Bänke überhaupt noch tragen“, erklärt er.

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20 Leute etwa kamen zum Gespräch. Das zeigt, dass Interesse vorhanden ist.“ Andrea Vogler-Lehmann, Geschäfts- führerin der Mecklenburer AnStiftung

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Allerdings haben weder die Bürgerinitiative noch die Anstiftung das Geld für die Neuanschaffungen, zu denen auch Müllbehälter gehören sollen. „Darum starten wir einen Spendenaufruf“, sagt Andrea Vogler-Lehmann, die Geschäftsführerin der Mecklenburger AnStiftung. Wer will, kann ab sofort Geld für Bänke und Müllbehälter auf das Konto der AnStiftung einzahlen unter dem Kennwort Wismarer Strandbelebung. „Auf Wunsch stellen wir auch Spendenbescheinigungen aus“, erklärt Andrea Vogler-Lehmann.

Einige Ideen entstanden beim Runden-Tisch-Gespräch in der Median Klinik. Dort hatten sich Bürgermeister Thomas Beyer (SPD), Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der Wohnungsbaugesellschaft, der Sparkasse, die Vorsitzenden der beiden Wendorfer Kleingartenanlagen sowie Streetworker mit Mitgliedern der Bürgerinitiative und der Anstiftung gemeinsam Gedanken um die Zukunft des Seebads gemacht. Insgesamt nahmen 20 Interessierte an der ersten gemeinsamen Runde teil. „Dass so viele kamen zeigt, dass das Interesse für das Seebad Wendorf vorhanden ist“, sagte Andrea Vogler-Lehmann. Das soll ausgenutzt werden, um zum einen möglichst viele für den Subbotnik im April zu begeistern. „Im vergangenen Jahr kamen bei zwei Einsätzen insgesamt etwa 90 Helfer“, so Tilo Gundlack. Zum anderen sollen Paten gefunden werden, die sich um jeweils einen Strandabschnitt kümmern und ihn dauerhaft pflegen.

„Zudem wollen wir ortsansässige Unternehmer für die Erneuerung des Spielplatzes und vielleicht auch für die Einrichtung eines Grillplatzes gewinnen“, schaut der Schirmherr schon mal in die Zukunft.

„Aber eines muss uns klar sein“, fährt er fort, „ein Seebad wird das hier nie wieder werden. Außerdem soll und wird der Strand ein Naturstrand bleiben.“ Nichtsdestotrotz habe das Seebad viel Potenzial. „Wenn alle mitanpacken, kann es wieder eine Perle werden“, ist Ilona Popihn, ehrenamtliche Mitarbeiterin der AnStiftung, sich sicher. Wendorf habe das Zeug dazu, wieder ein beliebter Ausflugsort zu werden, nicht nur für Wismarer, sondern auch für Tagesgäste und Urlauber.

Auch die Stadt wird sich stärker um ihren Strand-Stadtteil kümmern. „Mich hat sehr gefreut, dass Bürgermeister Thomas Beyer beim Runden-Tisch-Gespräch sagte, dass es schon einen Bebauungsplan für Wendorf gäbe. Damit hatte ich nicht gerechnet“, gesteht Andrea Vogler-Lehmann. Wie das Seebad Wendorf einmal ausgesehen hat, zeigt eine Wanderausstellung, die seit Montag in der Sparkasse am Platz des Friedens zu sehen ist. Die Fotografien geben Aufschluss über die Entwicklung, getreu dem Ausstellungsmotto: „Wismar-Wendorf gestern und heute“. Zwei Wochen sind die Aufnahmen zu sehen, dann zieht die Ausstellung um. Wer noch alte Fotos vom Seebad hat, könne sich gern bei der Mecklenburger AnStiftung, Ernst-Scheel-Straße 17, melden, sagt die Geschäftsführerin.

Sylvia Kartheuser

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