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Nordwestmecklenburg Viele Ideen für den Dassower Rosengarten
Lokales Nordwestmecklenburg Viele Ideen für den Dassower Rosengarten
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20:10 03.07.2013
Dassow

Der Rosengarten bewegt die Dassower. Das Engagement wollen die Kommunalpolitiker nicht verpuffen lassen. Das zeigte sich während der Sitzung des Ausschusses für Tourismus, Verkehr und Wirtschaft. Dort wurde deutlich, dass es inzwischen schon drei Interessengruppen gibt, die sich Gedanken um eine künftige Gestaltung des Rosengartens machen.

Der Heimatverein, eine Gruppe junger Eltern und einige ältere Herren der Kleinstadt wollen sich engagieren. Doch schon könnten die unterschiedlichen Interessen miteinander kollidieren. Schließlich haben sich die Gruppen noch nicht über ihre Ideen ausgetauscht. „Ich habe nur zufällig kurz vor dieser Sitzung davon erfahren, dass der Heimatverein auch etwas plant“, sagte Diana Pagel, die sich mit anderen Eltern für einen Mehr-Generationen-Platz einsetzt.

Die jungen Eltern möchten einen Platz schaffen, an dem ältere Dassower und Kinder sich treffen, aufhalten und spielen können. Sitzgelegenheiten, naturnahe Spielmöglichkeiten oder auch ein Tast- und Fühlpfad gehören zu ihren Ideen. Der Heimatverein hingegen strebt an, den Rosengarten ganz als Ort der Ruhe wieder zu aktivieren. Ein Spielplatz stünde dem entgegen. Und auch Uwe Schläger und seine Mitstreiter plädieren gegen eine Nutzung vor allem durch Kinder. „Ich habe mit der Feuerwehr gesprochen und Teile deren Ansicht, dass es gefährlich werden kann, wenn die Feuerwehrleute zum Einsatz ausrücken“, sagte Schläger in der Sitzung des Ausschusses. Auch einen Springbrunnen, wie ihn sich der Heimatverein vorstellt, hält er für ein Risiko. „Darin könnte ein Kind ertrinken.“ Schläger würde gerne ein Kriegsdenkmal, das seit dem Bau der B105 nur noch schwer zu erreichen ist, auf den Platz des Rosengartens umsetzen. „Das wäre ein würdiger Ort des Gedenkens.“

Einzig Diana Pagel schien während der Diskussion in der Sitzung offen für die anderen Vorschläge. „Wir denken gar nicht an einen reinen Spielplatz zum Toben. Es gibt sicher die Möglichkeit, auch eine ruhige Ecke einzurichten“, sagte sie. Es solle nur nicht jede Gruppe ihr „eigenes Süppchen kochen“. Zur Frage, wer die Kosten einer Umgestaltung tragen solle, sagte sie: „Es kann viel in Eigenarbeit gemacht werden und man könnte einen Trägerverein gründen, der sich auch künftig um die Pflege kümmert.“ Und Kinder würden jetzt auch schon auf der Fläche spielen, sie aber „nicht schön hinterlassen“.

Die Ausschussmitglieder empfahlen den Ideengebern, sich an einen Tisch zu setzen und eventuell ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten. Karl-Herman Hey (Wählergemeinschaft Ostseestrand) sagte, dass möglicherweise ein Planungsbüro einen Auftrag für die Umgestaltung des Rosengartens bekommen solle. „Das müsste man gegebenenfalls rechtzeitig stoppen.“

Malte Behnk

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„ . . . es sehr angenehm und auch spannend ist mit der Kreismusikschule unterwegs zu sein.„ . . . weil sie aus zwei wichtigen Dingen bestand — Blasmusik und Freundschaft.

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