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Nordwestmecklenburg Von Hotel, Kletterpark bis Aussichtsturm
Lokales Nordwestmecklenburg Von Hotel, Kletterpark bis Aussichtsturm
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18:10 21.10.2017
Die Insel Poel, im Vordergrund mit Gollwitz, will sich weiterentwickeln – ein Entwurf liegt vor. Quelle: Foto: Uli Jahr
Kirchdorf

Wie soll sich die Insel Poel in den nächsten Jahren entwickeln? Antworten liefert ein Rahmenplan, der sich in der Diskussion auf der Zielgeraden befindet. Im Bereich touristischer Unterkünfte lauten die Ziele: Errichtung eines Hotels (im Gespräch ist Timmendorf), einer Jugendherberge und neuer Wohnmobilstellplätze. Im Bereich Freizeitgestaltung geht es zum Beispiel um einen Kletterpark und um einen Aussichtsturm in attraktiver Lage – im Gespräch ist ein Feld zwischen Schwarzer Busch und Moorgebiet mit Blick über die Insel und Informationen zu Poel.

Bürgermeisterin Gabriele Richter (ptl.): „Der Entwurf ist ein Plan der Poeler und nicht der Verwaltung. Es ist auch ein Plan, der Chancen, Wege und Räume für Veränderungen schafft und die Herausforderung für eine nachhaltige und zukunftsweisende Entwicklung für die nächsten 10 bis 15 Jahre beschreibt.“ Die Gemeindevertreter hatten zunächst beschlossen einen Rahmenplan zu erstellen.

Damit beauftragt wurde das Büro für Stadt- und Regionalplanung Wismar.

„Uns war es besonders wichtig, so viele Bürger wie möglich in die Entscheidungen zur Entwicklung unserer Gemeinde mit einzubeziehen“, so die Bürgermeisterin. So wurden zwei Arbeitsgruppen gebildet und die Vereine mit einbezogen. Ideen und Wünsche sind eingeflossen, am Ende geht es um Maßnahmen und Ziele. Der Entwurf liegt vor, soll diskutiert und beschlossen werden.

Wesentliche Punkte stellte Martin Hufmann vom Büro für Stadt- und Regionalplanung den Gemeindevertretern vor. „Wir müssen jetzt vom Stadium Papier wegkommen und dazu übergehen, wie wir den Plan mit Leben erfüllen können“, sagte Hufmann. Er stellte eine Reihe von Zielen vor, aus denen eine Prioritätenliste erstellt wird. Angestrebt wird u.a. eine Verbesserung der gastronomischen Versorgung in der Herbst- und Wintersaison. Das zählt zu den Dauerbrennern auf Poel. Weiteres Ziel ist eine bessere Erlebbarkeit der Schlosswallanlagen in Kirchdorf.

Beim Thema Wohnen geht es um altersgerechten Wohnraum, attraktives Bauland in Kirchdorf und um gestalterische Maßnahmen im Umfeld der Mehrfamilienhäuser in der Straße der Jugend in Kirchdorf.

Im Bereich Kultur und Soziales wird zum Beispiel angeregt, eine Ortsgruppe für Rettungsschwimmer zu bilden und für barrierefreie Strandzugänge zu sorgen. Im Gespräch sind auch Gestaltungssatzungen in den bebauten Orten.

Was am Ende des Tages umgesetzt wird, hängt letztlich davon ab, was sich Poel finanziell leisten kann und ob Fördermittel und Investoren aufgetrieben werden können. Auch der Einsatz der Insulaner und die gesetzliche Lage sind ausschlaggebend. Der Naturschutz setzt einige Grenzen.

Heiko Hoffmann

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