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Nordwestmecklenburg Vorsicht vor Giftkräutern
Lokales Nordwestmecklenburg Vorsicht vor Giftkräutern
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20:42 29.06.2017

In dieser Woche meldete sich ein besorgter Anwohner in der Redaktion der OSTSEE-ZEITUNG, nachdem er glaubte, auf einem Rapsfeld bei Zarnewenz Ambrosia-Pflanzen entdeckt zu haben. Diese Pflanze löst allergische Reaktionen aus und gehört nicht in diese Region. Wie die Recherche allerdings ergab, handelt es sich bei den Pflanzen auf dem Rapsfeld nicht um Ambrosia.

Gefleckter Schierling (links) statt Ambrosia (Foto). Quelle: Foto: Prochnow

Wie Umwelt-Experte Gerrit Uhle aus Grevesmühlen erklärte, handele es sich um den Gefleckten Schierling, der in diesen Breiten immer wieder vorkommt. „Der ist allerdings ziemlich giftig“, so Gerrit Uhle. „Aber er löst keine allergischen Reaktionen aus. Essen sollte man ihn auf keinen Fall.“

Vereinzelte Pflanzen auf den heimischen Äckern würden allerdings keine Gefahr für die dort wachsenden Nahrungsmittel bedeuten, heißt es in einer offiziellen Studie. Dafür sei die Konzentration am Ende deutlich zu gering.

M. Prochnow

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