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Nordwestmecklenburg Weihnachtsgeschenke-Shopping kann starten
Lokales Nordwestmecklenburg Weihnachtsgeschenke-Shopping kann starten
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20:18 09.12.2015
„Spatzennest“-Kitaleiterin Biggi Dramm, Pauline (Mitte) und Gesa freuen sich über die 200 Euro Spende vom DRK-Ortsverein Grevesmühlen. Fotos (2): Anne Kubik

Kein Spielzeuggeld, nein, echte 200 Euro bestaunten und betasteten Pauline und Gesa (beide 4 Jahre) aus der DRK-Kita „Spatzennest“ am Dienstag. Nicht der Weihnachtsmann brachte das Geld, sondern Udo Hill und Christa Heller vom DRK-Ortsverein Grevesmühlen. „Kinder brauchen immer irgendetwas — da, dachten wir, würde unsere kleine Spende helfen“, erzählte Hill.

„Die ist gar nicht so klein. Für uns ist das wirklich viel Geld“, entgegnete darauf Kitaleiterin Biggi Dramm. Denn für jedes Kind stünden ihr jährlich nur 20 Euro für Spiel- und Bastelmaterial zu.

„Mit dem Geld können wir tolle Weihnachtsgeschenke kaufen“, sagte die Erzieherin, die sich wohl noch mehr über die Spende freute, als die Kinder. Besonders Moritz (4) hätte sich mehr über Bonbons gefreut, meinte er. Da es Süßes zur Weihnachtszeit aber schon genug gibt, soll mit dem Geld Spielzeug für die 60 Kinder der Kita gekauft werden, erzählte Biggi Dramm. Besonders Mini-Tiere aus Hartgummi und das Magformers-Spiel — ein Baukasten, mit dem Kinder aus geometrischen, magnetischen Formen komplexe Modelle stecken können — seien bei ihren Schützlinge heiß begehrt, aber eben auch recht teuer.

Udo Hill und Christa Heller vom DRK-Ortsverein freuten sich, dass ihre Spende so gut ankam. Die 15 Ehrenamtler des Ortsvereins unterstützen viermal jährlich für je drei Tage die Blutspende vor Ort, versorgen die Spender mit Obst, Würstchen und belegten Brötchen. „Dabei haben wir über das Jahr ein wenig Geld gespart, das wir gern für einen guten Zwecke spenden wollen — die DRK-Kita lag da nah“, berichtete Hill.

Seit 1999 ist die Kita „Spatzennest“ in der Pelzerstraße zuhause. 60 Kinder im Alter von einem bis zu sechs Jahren, verbringen dort mit den zehn Erzieherinnen ihre Tage. Etwa die Hälfte der Kinder besucht die Kita, die andere Hälfte die Krippe. Diese kam erst vor drei Jahren hinzu; die kleine Einrichtung hatte zuvor nur 36 Kindertagesplätze.

ak

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