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Nordwestmecklenburg Wie der Graf ein Graf wurde
Lokales Nordwestmecklenburg Wie der Graf ein Graf wurde
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20:23 04.01.2016

Andreas Gottlieb von Bernstorff der Ältere (1649-1726) hinterließ der Familie nicht nur umfangreiche Besitztümer, sondern insbesondere den ersten großen Titel. So diente Andreas Gottlieb von 1672 bis 1705 Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg in Celle, davon 28 Jahre als dessen Kanzler. „Nach dessen Tod und der Vereinigung der Herzogtümer Celle und Hannover wurde er bald hannoverscher Premierminister und von 1714 bis 1720 erster Minister der verkleinerten hannoverschen Regierung, die jetzt in London saß, weil sein Dienstherr, Kurfürst Georg Ludwig von Hannover, als Georg I. den englischen Thron bestiegen hatte.1716 wurde er für seine Verdienste zum Freiherren erhoben“, heißt es dazu in der Familienchronik derer von Bernstorff.

Andreas Gottlieb d.Ä. nahm auch auf die Ausbildung „seines begabten Enkels Johann Hartwig Ernst“ maßgeblichen Einfluss. Jener trat 1732 mit 20 Jahren in die Dienste des dänischen Königs Christian VI.. Bald wurde er Gesandter, 1750/51 schließlich zum Chef der Deutschen Kanzlei in Kopenhagen. Er bekleidete dieses Amt 19 Jahre. In kriegerischem Umfeld befolgte er eine Neutralitäts- und Friedenspolitik und machte sich für die spätere Bauernbefreiung in Dänemark und Holstein verdient. 1767 wurden er und Andreas Peter von Bernstorff für ihre Verdienste in den Grafenstand erhoben.

Johann Hartwigs „Neffe und politischer Ziehsohn“ Andreas Peter war ebenfalls seit langem im Dienste der dänischen Krone und übernahm 1773 die Ämter seines Onkels, er wurde schließlich gar dänischer Staatsminister.

• Mehr zur Familie von Bernstorff unter www.vonbernstorff.net

LN

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