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Nordwestmecklenburg „Wir wollen möglichst nah am Original sein“
Lokales Nordwestmecklenburg „Wir wollen möglichst nah am Original sein“
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21:12 01.08.2017
Die Tribute-Band „Dire Strings“ um Frontmann Alexander Moll (v.) und Keyboarder Stephan Reis (3. v. l.) kommen nach Boltenhagen. Quelle: Foto: Dire Strings

Am Sonntagabend kommen Fans der Rockband „Dire Straits“ in Boltenhagen auf ihre Kosten. Zum Abschluss des 26. Seebrückenfestes tritt die Tribute- Band „Dire Strings“ aus dem Landkreis Goslar im Ostseebad auf. Bandmitglied und Keyboarder Stephan Reis spricht im OZ-Interview über den bevorstehenden ersten Auftritt in M-V und die Musik des großen Vorbilds.

Herr Reis, wie lange gibt es die Band „Dire Strings“ schon?

Stephan Reis: Uns gibt es seit 2013. Unser erst 20-jähriger Frontmann und Leadgitarrist Alexander Moll und unser Gitarrist Felix Plumeier sind alte Schulfreunde und haben schon damals viel musiziert. Sie haben die Band ins Leben gerufen und sich ältere Semester dazu geholt. Ihr damaliger Musiklehrer war Willi Rengelshausen, der bei uns das Saxofon spielt.

Warum hat sich die Band der Musik der „Dire Straits“ gewidmet?

Reis: Die Dire Straits stehen für einen relativ markanten Musikstil, anspruchsvollen Klassik-Rock, den sie von Ende der 1970er bis in die 1990er Jahre hinein geprägt haben. Man muss sich intensiv mit ihrer Musik auseinandersetzen, um sie zu interpretieren. Und unsere Band hat einen hohen Anspruch. Wir wollen möglichst nah am Original sein.

Haben Sie die „Dire Straits“ noch live gesehen?

Reis: Nein, aber wir sind als Band schon bei einem Konzert von Mark Knopfler (ehemals Sänger und Gitarrist der Dire Straits/Anm. d. Red.) gewesen, der noch solo unterwegs ist und dabei auch die großen Hits der Band spielt.

Worauf können sich die Besucher in Boltenhagen freuen?

Reis: Auch wir werden natürlich die großen Hits spielen, wie „Sultans Of Swing“, „Money For Nothing“ oder „Brothers In Arms“. Wir haben ein Zwei-Stunden-Programm vorbereitet. Wir spielen dabei ausschließlich Dire Straits- Songs und ein paar ausgewählte neuere Stücke aus Mark Knopflers Solo-Werken.

Wie häufig treten Sie mit Ihrer Band auf?

Reis: Wir kommen auf acht bis zehn Shows im Jahr. Dabei touren wir im Umkreis von etwa 250 Kilometern um Goslar (Niedersachsen/Anm. d. Red.). Wir haben bereits bis hinein ins Ruhrgebiet gespielt. Nächste Woche treten wir beim Maschseefest in Hannover auf. Wir möchten in Zukunft versuchen, die Anzahl der Auftritte noch zu steigern. Allerdings sind wir alle berufstätig oder noch Schüler und daher auch zeitlich etwas eingegrenzt.

Haben Sie auch schon in Mecklenburg-Vorpommern Bühnenerfahrung sammeln können?

Reis: Nein, der Auftritt beim Seebrückenfest ist unser erster überhaupt in M-V. Wir hoffen, dass es künftig mehr werden. Uns gefällt es an der Küste sehr gut.

Waren Sie schon mal in Boltenhagen?

Reis: Ich persönlich noch nicht. Bisher kenne ich nur Kühlungsborn, Prerow und Usedom. Aber unser Frontmann war letztes Jahr zu „The Magic of Santana“ in Boltenhagen.

Sie sind der Abschlussact des Seebrückenfestes am Sonntag. Glücklich mit der Ansetzung?

Reis: Wir freuen uns riesig auf den Auftritt in Boltenhagen und sind positiv gestimmt, dass wir einen schönen Höhepunkt zum Abschluss der Veranstaltung liefern können. Wir hoffen, dass wir dabei nicht nur eingefleischte Dire Straits-Fans erfreuen, sondern auch den ein oder anderen erreichen, der bislang die schöne Musik der Dire Straits noch nicht kannte.

Interview: Daniel Heidmann

LN

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