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Nordwestmecklenburg Wirtschaftsplan: Ausschüsse stimmen zu
Lokales Nordwestmecklenburg Wirtschaftsplan: Ausschüsse stimmen zu
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20:15 03.02.2016

Der Wirtschaftsplan der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg (WFG) steht. Sowohl der Finanz- als auch der Wirtschafts- und Tourismusausschuss des Kreistages haben der Beschlussvorlage zugestimmt. Damit kann bei der nächsten Kreistagssitzung am 18. Februar über die Zukunft der WFG beraten werden.

„Die grundlegenden Fragen, die offen waren, wurden in einem Antwortenkatalog des Landkreises beantwortet. Ich kann dem Plan so jetzt zustimmen“, sagte Finanzausschussmitglied Thomas Grote (CDU), der zuletzt noch heftige Kritik geäußert hatte (die LN berichteten). Mit dem Beschluss gaben die Ausschüsse gleichzeitig grünes Licht, den Darlehensvertrag zwischen der WFG und dem Landkreis zu verlängern. Die Summe über 500000 Euro muss nun bis zum 31. Januar 2017 zurückgezahlt werden. Ursprünglich lag die Frist beim 31. Juli 2016. Dieses Datum hätte allerdings die Pleite der defizitären Gesellschaft bedeutet. Sie kostet den Landkreis jährlich 40000 Euro, ohne Geld einzunehmen. Denn Grundstücke wurden seit Jahren nicht mehr verkauft. Die Verlängerung soll nun Zeit geben, ein neues Konzept zu erarbeiten und die Gesellschaft neu aufzustellen. „Bis 2017 muss klar sein, was wir unter der Wirtschaftsförderung verstehen und ob eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft sinnvoll ist“, forderte Manfred Dutz (CDU), Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus. Dr. Roland Finke, Leiter der Kreis-Stabsstelle für Wirtschaftsförderung, beschwichtigte: „Ein entsprechendes Konzept liegt in diskussionsfähiger Fassung vor und soll in der nächsten Sitzung der Ausschüsse zum Tagesordnungspunkt gemacht werden.“

Nicht alle Ausschussmitglieder gaben ihre Zustimmung für den Wirtschaftsplan. „Wir sollten das Thema zurückstellen, bis klar ist, wie es mit der Gesellschaft konkret weitergeht“, meinte René Domke (FDP) im Finanzausschuss. Bei der Abstimmung war er eines von zwei Gremiumsmitgliedern, die sich enthielten. Karl Heinz Griem (SPD) entgegnete: „Wir müssen jetzt beschließen, die Zeit drängt.“

Daniel Heidmann/Jana Franke

LN

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