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Nordwestmecklenburg Zahl der Blutspender sinkt in den Sommermonaten
Lokales Nordwestmecklenburg Zahl der Blutspender sinkt in den Sommermonaten
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18:20 06.08.2016

Für Antje Fuchs aus Grevesmühlen ist es längst Routine. Elf Mal hat sie bereits gespendet beim DRK-Blutspendendienst Schwerin, der regelmäßig beim DRK-Kreisverband in Grevesmühlen Station macht. Die junge Frau hält das Blutspenden aus zwei Gründen für wichtig: Zum einen kann sie selbst einmal in die Situation kommen, dass sie etwas von diesem wichtigem Lebenssaft benötigt. Außerdem wird vor der Entnahme ein Test durchgeführt. So hat sie Gewissheit, ob ihr Blut gesund oder von Krankheiten befallen ist.

Nach der Blutentnahme können sich die Spender mit Wiener Würstchen, Obst, Kaffee, Brötchen oder auch Keksen stärken. Dafür sorgen engagierte Frauen der DRK-Ortsgruppe aus Grevesmühlen. Sie haben auch in den Sommermonaten gut zu tun. Denn zwischen 50 und 70 Personen sind es, die bei den Blutspendeterminen den Weg in das DRK-Gebäude in Grevesmühlen finden.

Für den Sommer sind diese Zahlen normal, wie Margitta Kunkel, Werbereferentin beim DRK-Blutspendedienst Schwerin, meint. Denn in der warmen Jahreszeit wird generell nicht so viel gespendet. Um die Versorgung im Land mit Blut sicherzustellen, bräuchte man landesweit aber täglich 350 Spender, um genügend Blutkonserven vorrätig zu haben. „Es fehlt uns an jugendlichen Spendern. Die meisten sind 45 Jahre und älter“, so Kunkel. Mit 47 Jahren liege der Landesdurchschnitt sogar sechs Jahre über dem Bundesdurchschnitt. Da gegenzusteuern und auch junge Menschen zum Blutspenden zu animieren, gestaltet sich für das DRK aber äußerst schwierig. Als es die 13. Klasse am Gymnasium noch gab, wurde auch hier Blut gespendet. Bei einem Mindestalter von 18 Jahren ist das jetzt aber kaum noch möglich.

Weitere Termine: Dassow (31. August von 15 bis 18.30 Uhr in der Schule, 24. November von 14.30 bis 18 Uhr in der Sporthalle), Wahrsow (7. Oktober von 15 bis 18 Uhr in der Schule) und beim DRK-Kreisverband in Grevesmühlen (25. Oktober und 1. November von 14 bis 18 Uhr, am 5. November von 9 bis 12 Uhr).

dh

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